Wertperspektive: Impulse

Der Wunderapostel

GLR | 10.11.2021

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Der Wunderapostel“ wurde konzipiert als Gegenstück zu üblichen Unterhaltungsfilmen und sollte dem Zuschauer die Möglichkeit bieten, sich auch im Kino mit geistigen Werten auseinanderzusetzen. 1993 hatte er Premiere und lief mehrere Jahre erfolgreich in den Kinos. Er beeindruckt nicht nur durch seinen spirituellen Gehalt, sondern ebenso durch die wundervollen Naturaufnahmen — gedreht wurde zu allen vier Jahreszeiten und an vielen unterschiedlichen Originalorten —, die liebevolle Gestaltung des Bühnenbildes und die kraftvolle Musik.

Aus der DVD-Beschreibung des Eich-Verlages

Ich habe unten auf der Seite einen Link zu dem Film "Der Wunderapostel" bereitgestellt.1

Meine Anmerkung: Am besten man ersetzt den Begriff "Gott" durch "das wahre Selbst" oder "das Ganze", dann macht es auch für uns mehr Sinn. Ansonsten enthält der Film großartige Anregungen und Aufschlüsse. Vor allem spricht er stark das Herz an. Interessant ist auch die Relevanz hinsichtlich der momentanen Massenhysterie, eine mögliche Ansteckung durch einen krankmachenden und angeblich bedrohlichen "Virus" betreffend. Krankheit und Gesundheit haben eine tiefere Bedeutung und stehen mit einem echten Sinnempfinden und mit dem Öffnen des eigenen Herzens in Verbindung. Hier entscheidet sich, ob einer krank oder gesund, unglücklich oder glücklich ist — das ist nicht, wie die heutige Medizin und speziell die Virologie einem weiszumachen versucht, eine mechanistisch-biologische Sache, so als müßten nur bestimmte Stoffe in den Körper (oder andere dürften nicht hinein), um gesund oder krank zu werden oder zu bleiben.

Da das Ganze nicht durch rationale Erklärungen zu fassen ist, hat es auch wenig Sinn, sich auf der Verstandesebene dazu Gedanken zu machen und zu versuchen, dort zu irgendeinem Verständnis zu kommen. Die Stärke des Films liegt eben darin, diese Ebene zu unterlaufen und eine bestimmte Stimmungslage, ein tieferes Gefühl hervorzurufen, das dann bei einem zu wirken beginnt.

Alles im Leben hängt auf eine andere Weise zusammen und hat eine andere Bedeutung, als wie man es dem Alltagsmenschen lebenslang eingetrichtert hat. Diese Menschen leben total an jeglichem Sinn und jeder wahren Bedeutung vorbei, und solange sich das nicht ändert, sind sie komplett verwirrt und verloren.

1 Ich habe 1993, als der Film herauskam, beim Gehen auf einem Waldweg einen kleinen Zettel auf dem Boden gefunden, der einige kurze Sätze zu diesem Film enthielt. Es handele sich um einen "Geheimtip"; der Film sei nicht von einer normalen Filmgesellschaft aufgenommen, sondern privat finanziert und organisiert worden, und es seien ausschließlich Laiendarsteller daran beteiligt gewesen. Er werde nur im Privatrahmen in einem einzigen Münchener Kino zu bestimmten Zeiten gezeigt — ich glaube, es war 11 Uhr Sonntag-Vormittags, und nur wenige Male. Ich habe dann den Film an zwei Sonntagen hintereinander gesehen und war dabei, soweit ich mich erinnern kann, jeweils fast der einzige im Kino.

Ich weiß nicht, warum ich mich gerade jetzt wieder an den Film erinnerte. Es ist schön, daß er jetzt im Web verfügbar ist. Es lohnt sich, ihn in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

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