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Wesensart der Deutschen


Diese Dinge sind so schwer zu entdecken und zu sehen, bzw. es ist so schwierig, dazu die nüchtern-neutrale Stellung eines Außenstehenden anzunehmen, weil sie durch die Sozialisation und den ständigen Aufenthalt in dieser Lebensumgebung als völlig normal und selbstverständlich, ja natürlich erscheinen. Was sie aber nicht sind!

Hier der Kommentar unter meinem vorigen Video Die armen Deutschen - freiwillig fremdbestimmt.

Sehr guter Kommentar! Die Deutschen sind eben nicht nur Opfer, sondern zum Teil auch Täter! Franz Werfel nannte die (wenigen) Täter in seinem „Stern der Ungeborenen“ (1945) die „Wichtelmänner“, die dem fleissigen großen Teil der übrigen Deutschen, den Opfern, er nannte sie „Heinzelmänner“ gegenüberstehen und diese regelmäßig in den Abgrund reißen. Als Motivation für dieses Vorgehen werden Machtstreben und Geld genannt. Dafür tun die Wichtelmänner alles - auch das Verbünden mit Feinden.

Die genannten Autoren wollen dieses Faktum aber nicht wahrhaben, sondern sehen die Deutschen viel zu positiv. Ich persönlich halte die Deutschen für brandgefährlich. Das zeigt uns die Entwicklung der letzten Jahre überdeutlich. Man kann auch die europäischen Nachbarn und ihre kritische Haltung gegenüber den Deutschen langsam, aber sicher verstehen.

Zitat aus Werfels Stern der Ungeborenen:

Zwischen Weltkrieg Zwei und Drei drängten sich die Deutschen an die Spitze der Humanität und Allgüte. Der Gebrauch des Wortes ›Humanitätsduselei‹ kostete achtundvierzig Stunden Arrest oder eine entsprechend hohe Geldsumme. Die meisten der Deutschen nahmen auch, was sie unter Humanität und Güte verstanden, äußerst ernst. Sie hatten doch seit Jahrhunderten danach gelechzt, beliebt zu sein. Humanität und Güte erschien ihnen jetzt der beste Weg zu diesem Ziel. Sie fanden ihn sogar weit bequemer als Heroismus und Rassenlehre. […] Sie waren die Erfinder der undankbaren Ethik der ›selbstlosen Zudringlichkeit‹.

Zur Erholung hielten die Gebildeten unter den Heinzelmännchen philosophische Vorträge an Volkshochschulen, in protestantischen Kirchen und sogar in Reformsynagogen, wobei ihr eintöniges Thema stets der brüderlichen Pflicht des Menschen gewidmet war. Ohne Pflicht ging's nicht, wie ja die deutsche Grundauffassung vom Leben in der ›Anbetung des Unangenehmen‹ bestand. Sie waren, mit einem Wort, echte Schafe im Schafspelz. Da sie aber selbst dies krampfhaft waren, glaubte es ihnen niemand, und man hielt sie für Wölfe.

Es folgt ein weiterer hochinteressanter Kommentar:

Lieber GLR,
die meisten Menschen sind Schafe, die einfach mitlaufen. Das ist nicht nur bei den Deutschen so, sondern woanders eventuell sogar noch viel ausgeprägter.

Das kannst du offensichtlich nicht so recht akzeptieren. Du musst dich eben entscheiden, ob du die Deutschen so annimmst, wie sie sind und dich als einen von ihnen siehst, auch wenn sie fehlerhaft sein mögen. Dann könntest du sie unterstützen und politisch aktiv sein, um das deutsche Volk zu befreien und ihm eine Zukunft zu ermöglichen.

Oder du hängst weiter deiner Libertarismus-Ideologie von dem selbstbestimmten Menschen nach. Dann ist aber unverständlich, warum du rumjammerst über die vielen Ausländer in Deutschland. Denn nach diesem Konzept müsste es dir ja egal sein, woher die in Deutschland lebenden Menschen kommen, sofern sie nur schön brav „selbstbestimmt“ sind. Was willst du wirklich?

Dazu habe ich dieses längere Audio aufgenommen:

Gerd-Lothar Reschke 24.10.2019 15:02
Einkopiert aus dem privaten Blog von GLRGerd-Lothar Reschke 01.07.2020 19:29

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wesensart_der_deutschen.txt · Zuletzt geändert: 08.07.2020 15:45 von gerdlothar

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