GLR Wertperspektive

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Erst Inflation, dann Deflation

GLR | 23.6.2022

Konsumentenpreise (USA)


Der grundsätzliche Zusammenhang zwischen Gelddrucken und dem darauf folgenden Versuch, das selbstgeschaffene Phänomen der Wertzerstörung nachträglich durch planwirtschaftliche Zinserhöhung wieder in den Griff zu bekommen, wurde hier bereits erläutert: Die Zwickmühle der westlichen Zentralbanken.

Kaufkraftverlust

Explosion der Rohstoffpreise


Die Rohstoffpreise verdeutlichen die Relation zwischen faktischen Werten (wie Edelmetallen, Industriemetallen, Weizen, Öl, Gas usw.) und dem ungedeckten Scheingeld. Um das ausdrücklich zu betonen: Auf der einen Seite etwas Reales, auf der anderen Seite etwas Fiktives. Die Fiktion kann man aber in einer lebendigen Wirtschaft nicht dauerhaft aufrechterhalten, sondern am Ende setzen sich immer die Realitäten durch. Für die auseinanderklaffende Schere werden zu Feinden auserkorene Wirtschaftsteilnehmer, Politiker, Ethnien, Ideologien verantwortlich gemacht.

Was von den USA1 jetzt gespielt wird, ist das Blame game2. In Deutschland wird das mit den an der politischen Macht befindlichen Akteuren3 und dem von ihnen selbst geschaffenen und zu verantwortenden angeblichen Gaspreisproblem, das nichts anderes ist als ein selbsterzeugtes Sich-Schaden durch Planwirtschaft, fast noch drastischer durchexerziert.

Man könnte auch sagen, daß nun der Krieg zwischen Echtem und Unechtem in seine heiße Phase eingetreten ist. Dies hatten Verantwortliche in Rußland schon vor einiger Zeit erkannt, und sie hatten beschlossen, sich nicht in den Abwärtsstrudel des falschen Scheins hineinziehen zu lassen. Daß die Entscheidung, sich vom westlichen System abzukoppeln, zu gravierenden Folgen, ja zu einem fundamentalen Konflikt führen würde, der sich auf die gesamte Erde auswirkt, hat man bereits im Vorfeld eingehend untersucht und dann bewußt den Kurswechsel beschlossen. Die ethnische Situation in der Ukraine als Rechtfertigung eines Einmarschs halte ich hier eher für einen Sekundäraspekt, so wichtig er nach außen hin auch erscheinen mag.


Übrigens kann man am ersten Diagramm hervorragend den Beginn der Krise am Termin der Amtsübernahme des nicht legal gewählten US-Präsidenten Biden ablesen. Die Knicke in den Kurven sind mehr als frappant. Da die meisten Kommentatoren es eher vermeiden, Donald Trump als positives Beispiel anzuführen, fällt dieser Zusammenhang meistens unter den Tisch. Tatsache ist aber, daß bei einer Amtsweiterführung von Trump die zu beobachtenden Veränderungen so nicht eingetreten wären. Sie sind im Kern stets die Folge einer sozialistischen Umsteuerung, wie sie auch schon Barack Obama mit einer exorbitanten Schuldenaufnahme unmittelbar nach Amtsantritt praktiziert hat.

Der normale Bürger merkt die Folgen erst einmal nicht, sondern derartige Richtungsänderungen in der Geld- und Wirtschaftspolitik machen sich immer erst nach einiger Zeit bemerkbar. Sie werden aber auch dann von den gleichgeschalteten Mainstream-Kommentatoren in den einschlägigen Wirtschafts- und Finanzpublikationen konsequent totgeschwiegen bzw. ausgeblendet. Die Wahrheit über das Schwindelsystem darf dort genauso wenig ausgesprochen werden wie andere totgeschwiegene und zensierte Wahrheiten im Bereich der globalistischen Zivilisationen.

Oft liest und hört man, die Notenbanken würden absichtlich die Zinsen anheben, um mittels fallender Aktienmärkte und einer Rezession die Inflation einzuhegen. Diese Annahme ist in jeder Hinsicht falsch. Die Marktzinsen steigen ohne Zutun der Notenbanken an und folgend fällt die Wirtschaft ganz ohne Hilfe der Notenbank in eine Rezession, während die Notenbank selbst die Inflation verursacht hat. Die Notenbank würde diesen Ausgang gerne verhindern, doch ist dies das zwingende Ende ihrer jahrzehntelangen planwirtschaftlichen und destruktiven Politik gegen die freien Märkte.

Die US-Notenbank läuft dem Anstieg der Marktzinsen nur hinterher, da sie längst jegliche Kontrolle verloren hat.

Markus Blaschzok: Zinswende - EZB und BOJ fürchten den Zusammenbruch

1 = angloamerikanisch-globalistisches Imperium der Lügen bzw. Falschgeld-Imperium.

2 = jemand finden, dem man die eigenen Fehler in die Schuhe schieben kann.

3 Etwa heute der "Bundeswirtschaftsminister", eigentlich: Kinder- und Märchenbuchautor.

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