Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu echten Werten

Coronavirus - Hochkonjunktur für Lügner und Desinformanten

Von GLR | 6.4.2020, Update 9.4.

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Seit Beginn der Coronavirus-Krise ist es zu einem regelrechten Ansturm von Lügenaposteln, Desinformanten und Aufmerksamkeitssaugern gekommen. Ich werde hier nach und nach Beispiele sammeln, anhand derer sich der Leser ein eigenes Bild machen kann.

Beispiele zur Unterscheidung

GLR-Video

"Das Coronavirus gibt es gar nicht"

Oder: "Ist auch nicht gefährlicher als eine normale Grippe."

Dubiose Webseiten

Seit Beginn der Coronavirus-Krise befinde ich mich in einem Dilemma. Auf der einen Seite halte ich die gleichgeschalteten Mainstreamnachrichten wie etwa die Staatssender, n-tv, SPON, Süddeutsche usw. weiterhin für fragwürdig, und zwar was deren unkritische, einseitig die aktuelle Führung in Berlin und deren Politik bejubelnde Darstellung anbelangt. Darauf möchte ich aber jetzt nicht weiter eingehen; das wurde unter der Rubrik Medien, Zensur stetig dokumentiert. Als großes Problem erweisen sich aber seit Beginn dieser Krise diejenigen Webplattformen, die sich vorher quasi als Matadore der Aufklärung und der unabhängig-kritischen Berichterstattung dargestellt haben.

Im folgenden die wichtigsten und schlagendsten Beispiele, wie sich diese Medien auf teilweise erschreckende und zumindest in fast allen Fällen äußerst peinliche Weise selbst entlarvt haben und weiterhin entlarven. Die Krise hat sich als Lackmustest für Wahrheitstreue und Faktizität erwiesen, und wir sehen nun, wo Fakten noch etwas gelten, oder wo einfach mit blinder Voreingenommenheit Stimmung gemacht und in manchen Fällen nichts anderes als ein Wahngebilde aus abstrusen Behauptungen und unfundierten Wunschvorstellungen erzeugt wird.

Etliche der genannten Webseiten kolportieren oder propagieren unsinnige und nicht weiter bewiesene Behauptungen oder offensichtliche, in sich absurde Widersprüche. Wie etwa:

Das zentrale Muster der Desinformation

Ist: Umkehrung von Ursache und Wirkung.

Es wird einfach behauptet, das, was wir vorfinden (die Coronavirus-Problematik) sei geplant, inszeniert, also von zumeist geheimen, bedrohlichen, unbekannten und finsteren (macht- und/oder profithungrigen) Mächten geschaffen worden.

Dieses Argument ist kein faktenorientiertes oder wissenschaftliches, sondern ein psychologisches. Da Angst, Streß, also Anspannung in den meisten modernen Menschen als Ausgangssituation vorhanden sind und die Krise das Unbehagen weiter hochschraubt, braucht nur ein geeigneter Anlaß geschaffen zu werden, den bestehenden Druck mit einer angeblichen Ursache, also einer "Erklärung", in Verbindung zu bringen. Die Psyche greift begierig nach dieser Fiktion, weil sie sich damit wieder den Anschein von Balance und Sicherheit vermitteln kann.

Es geht also gar nicht darum, irgendeine Wahrheit herauszufinden und sich zu informieren, sondern es geht darum, sich wieder wohl zu fühlen. Der Verstand ist, wenn das erreicht wurde, dann gerne bereit, auf weitere Nachforschungen zu verzichten — umso lieber, als Denken immer auch einen gewissen Aufwand erfordert, und daher ein schnell gebildetes, wenn auch falsches Urteil derartige Mühen erspart.


Interessanterweise bezieht sich dieser ein paar Tage später bei ScienceFiles erschienene Beitrag auf dasselbe Thema der hypothetischen bzw. künstlich konstruierten Kausalität:

Fragwürdige Meldungen und Blackouts aber leider auch beim deutschen Gesundheitsestablishment

Obwohl das Robert-Koch-Institut (RKI) sowie der Virologe Dr. Drosten von der Berliner Charité offenbar für Regierungsstellen als Goldstandard der Fachinformation gelten — und damit auch gravierend die dort gefaßten Entscheidungen und für ganz Deutschland erlassenen Zwangsverordnungen beeinflussen —, haben sich viele Aussagen als falsch, überholt und/oder unzuverlässig herausgestellt und damit eine erschreckend große Schwachstelle des deutschen Gesundheitswesens offenbart. (Näheres siehe mehrere Beiträge bei Science Files.)

Nur kurz ein Beispiel: Nachdem auf diesen Seiten schon vor ca. 2 Wochen über Geruchs- und Geschmacksverlust als einem der ersten Symptome berichtet wurde, kommt der "Experte" Dr. Drosten erst gestern darauf, das zu erwähnen (oder er liest schlichtweg die wichtigen Weltnachrichten zum CV nicht!).

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