Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu Selbstbestimmung, Freiheit
und echten Werten

Benutze keine Agitationssprache!

GLR | 16.6.2020

Eine Unart, die seit mehreren Jahren, zuerst aus den USA kommend und hier übernommen, inzwischen fast schon zur Norm geworden ist. Beispiele für bekannte Begriffe:

Andrew Torba (Gab-Chef) erklärt im folgenden Text sehr gut und nachvollziehbar, warum es ein Fehler ist, sich von dieser Unart anstecken zu lassen und sie selbst zu imitieren, um dann mit ihr wiederum verbal auf den (projizierten) politischen Gegner einzuschlagen.

Zuerst die deutsche Übersetzung; unten der Originaltext:

Haßrede gibt es nicht. Hör auf, sie zu legitimieren!

Als Big Tech 2016 anfing, gegen „Haßreden“ vorzugehen, wies ich zusammen mit vielen anderen schnell auf die „haßerfüllte“ Rede hin, die sich an Weiße, Männer, Christen und Minderheiten richtete, die es wagten, aus der Orthodoxie der „Haßrede“ des erwachten "progressiven" (woke) Kults herauszutreten.

Dies war zugegebenermaßen ein Fehler. Die Kampfsprache des Feindes zu übernehmen ist zwecklos und dumm. Indem wir die Sprache des Kultes annehmen, legitimieren wir ihn. Die Realität ist: "Haßrede" gibt es nicht. Tatsächlich erschien der Begriff vor den späten 1980er Jahren in keinem Buch oder in unserem nationalen Diskurs:

Als „Haßrede“ gilt inzwischen jede Rede, die Tabuwahrheiten aufdeckt, an die jeder denkt, aber niemand wagt es, sie laut auszusprechen. Diese Rede widerspricht dem konditionierenden Narrativ der oligarchischen Elite. "Haßrede" ist Kampfsprache. Es ist ein Werkzeug, mit dem die Machthaber Abweichler um jeden Preis zum Schweigen bringen wollen. Ich weigere mich, es anzuerkennen und damit zu legitimieren, weil es nicht real ist. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten stimmt mir in dieser Tatsache einstimmig zu.

Viele Leute sagen häufig: "Ich unterstütze Redefreiheit, aber Haßreden nicht." Dieser Satz ist unsinnig und widersprüchlich. Entweder unterstützen Sie die Redefreiheit, oder Sie tun dies nicht. Wenn Sie glauben, daß „Haßrede“ real ist, unterstützen Sie die Redefreiheit nicht und verstehen ihre Bedeutung nicht. Die richtige Antwort, wenn jemand Sie fragt, was Sie von „Haßrede“ halten, ist, ihm ins Gesicht zu lachen. [...]

Kürzlich haben wir andere erfundene Wörter und Phrasen gesehen, die von den Oligarchen und ihren Medieneliten als Waffe benutzt wurden. „Systemischer Rassismus“ ist einer dieser Begriffe. Dieser Satz ist ein weiteres Beispiel für eine Kampfsprache, die es im Lexikon vor den 1980er Jahren nicht gab.

Konservative fallen in die Falle der Oligarchen und kaufen ihnen ihre Kampfsprache ab. Das ist unklug. Wie @At4V1SM auf Twitter feststellte: „Konservative halten es für klug, sich eine progressive Terminologie anzueignen. In Wirklichkeit geben sie kulturellen Boden ab und lassen die Dinge noch weiter nach links driften.“

Deshalb haben Konservative den Kulturkrieg seit Jahrzehnten verloren. Sie verwenden die Sprache der Progressiven, willigen in das Narrativ der Progressiven ein und führen diese Gespräche auf progressiv kontrollierten Plattformen wie Facebook und Twitter. Sie können keine Schlacht auf einem Schlachtfeld gewinnen, das der Gegner kontrolliert, und mit Waffen, die der Gegner entworfen und gebaut hat.

Diese Kampfsprache wurde als "angriffssicher" entworfen. Wer würde es wagen, zu sagen: „Ich stimme Haßreden zu?“ Wer würde es wagen, zu sagen, daß „systemischer Rassismus“ nicht schlecht ist? Das ist Wortzauberkunst. Sie wurde speziell entwickelt, um jede Form von abweichendem Denken zu lähmen und die Macht nur zu halten, wenn sie von der Linken benutzt wird. Das Zurückprojektieren ihrer eigenen Waffen auf sie hat keine Wirkung. Tatsächlich macht es diese Waffen nur stärker, wenn sie gegen dich eingesetzt werden.

Haßrede gibt es nicht. Höre auf, so etwas zu legitimieren.


Hate speech doesn’t exist. Stop legitimizing it.

In 2016 when Big Tech started to crack down on “hate speech” I along with many others were quick to point out the “hateful” speech directed at white people, men, Christians, and minorities who dared to step outside the orthodoxy of the “woke” progressive cult.

This was admittedly a mistake. Adopting the enemy’s weaponized language is futile and foolish. By embracing the language of the cult, we legitimatize it. The reality is: “hate speech” doesn’t exist. In fact, before the late 1980’s the term didn’t appear in any books or in our national discourse at all.

“Hate speech” is any speech that uncovers taboo truths that everyone is thinking, but no one dares to say out loud. It’s speech that counters the programming narratives of the oligarchic elite. “Hate speech” is weaponized language. It’s a tool used by those in power to silence dissent at all costs. I refuse to acknowledge and thereby legitimize it, because it’s not real. The Supreme Court of the United States unanimously agrees with me on this fact.

It’s common for many people to say “I support free speech, but not hate speech.” This sentence is nonsensical and contradictory. Either you support free speech, or you do not. If you believe “hate speech” is real then you do not support free speech and do not understand its importance. The correct response when someone asks you what you think of “hate speech” is to laugh in their face.

Gab has no hate speech policy for the same reason we don’t have a policy on Bigfoot. We are not going to pretend to enforce arbitrary rules on made up weaponized language that has no real meaning.

Recently we’ve seen other made up words and phrases being used as a weapon by the oligarchs and their media elite pawns. “Systemic racism” is one of these terms. This phrase is yet another example of weaponized language that did not exist in our lexicon prior to the 1980’s.

Conservatives are falling for the oligarch’s trap and buying into their weaponized language. This isn’t very bright. As @At4V1SM noted on Twitter, “Conservatives think appropriating progressive terminology is clever; in reality, they are ceding cultural ground and allowing things to drift even further to the left.”

This is why conservatives have lost the culture war for decades. They use the language of progressives, play into the narrative of progressives, and have these conversations on progressive-controlled platforms like Facebook and Twitter. You can’t win a battle on a battlefield that the enemy controls and with weapons that the enemy designed and built.

This weaponized language is created to be “attack proof.” Who would dare say “I agree with hate speech?” Who would dare say “systemic racism” isn’t bad? This is word wizardry. It’s specifically crafted to cripple any form of dissent and to only hold power when used by the left. Projecting their own weapons back at them has no effect. In fact, it only makes those weapons stronger when used against you.

Hate speech doesn’t exist. Stop legitimizing it.

Gab News, 16.6.2020

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