Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu echten Werten

Es hat keinen Zweck

Von GLR | 5.5.2020

Es hat keinen Zweck, gegen ein verwirrtes und ahnungsloses Publikum (hier: bei YouTube) anzuargumentieren, das lebenslang sozialistisch gehirngewaschen worden ist. Für die ist ein Ken Jebsen nun der Herold der Freiheit und des Kampfes gegen Lüge und Ungerechtigkeit.

Bevor ich die betreffenden Videos bei YouTube entferne (bei Bitchute lasse ich sie vorläufig und bei LBRY wahrscheinlich dauerhaft stehen), kopiere ich hier die Passagen aus den Austauschen im Kommentarbereich ein, die ich erhaltenswert finde.

Diskussionen auf Plattformen wie YouTube (von Facebook, Twitter etc. ganz zu schweigen) bringen nicht weiter und helfen keinem. Sie kosten nur Zeit und Nerven. Gegen die lebenslange Indoktrination würde nur anhaltende, ruhige, stetige und leichtverständliche Aufklärung — genauer: echte Bildung und Schulung — nützen, wie sie als einer der weltweit nur wenigen ein Mike Maloney seit Jahren hingebungsvoll leistet (→ Das Falschgeldsystem, siehe dort die Links zu seinen Videoreihen). Ich bin aber ziemlich sicher, daß selbst er hier in Deutschland mit seinen Informationen auf unfruchtbaren Boden stoßen würde.

Aus den Kommentaren:

"Unanständiger Reichtum"

Hi, Herr Reschke, auch ich finde das Video von Ken Jebsen äußerst wichtig und es muss verbreitet werden. Nach meinem Verständnis richtet sich Ken keineswegs grundsätzlich gegen freie Marktwirtschaft oder Profit. Ich verstehe ihn so, dass es unanständig ist, dass Einzelpersonen derart reich werden kõnnen, dass sie und ihre dahinter geschalteten Strukturen, wie NGO's und Großkapitalgesellschaften, die Politik ganzer Länder oder wie im CORONA Wahnsinn die Welt beeinflussen. Da ich mehr Videos von ihm konsumiert habe, meine ich zu wissen, dass er ein sehr differentzierteres Bild über das System hat und die Möglichkeiten die z. B. ihm geboten wurden schätzt und immer wieder hervor hebt. Ihre Kritik (...) empfinde deshalb ich in diesem Zusammenhang zu kurz gegriffen und unangemessen.

Eine Antwort:
Und wer entscheidet, was "zuviel Geld" ist? Eben! Eine freiheitliche Grundordnung mit sozialer Markwirtschaft generiert eben auch Superreiche, die es im übrigen auch geben muss. Ich bin wahrlich kein Freund von Bill Gates und schon gar nicht sein Rechtsbeistand, aber er hat bei Null angefangen und unterscheidet sich damit signifikant von all den CEOs großer Unternehmen. Will heißen: Er hat durch sein Unternehmertum massiv die Welt verändert und auch hundertausende neue Arbeitsplätze geschaffen. Gleiches gilt für Bezos, Jobs, Page, Zuckerberg oder andere. Es ist ein Jammer, dass wir solche Unternehmer (im eigentlichen Sinne: also Menschen, die etwas von Null aufbauen und zur vollen Blüte führen) nicht mehr in Deutschland finden (früher: Werner von Siemens, Familie Krupp, Carl von Benz, Carl Miele usw.).
Was glauben Sie denn eigentlich, woher das Geld sonst noch kommen soll? Von Genderlehrstühlen mit politisch korrekten Gehältern? Nochmal: Ein Land braucht solche Großunternehmer – und die brauchen eben dieses ganze Geld, um gestalterisch zu wirken. Wenn es um die eigentlichen Unternehmensgehälter geht – da bin ich voll auf Ihrer Seite. Auch ein CEO sollte max. das 5-fache eines studierten Facharbeiters verdienen (also max. 500 k€ per annum). Aber ein Unternehmensgründer ist eben kein simpler CEO, der sich in das gemachte Nest setzen kann.

Die Mächte, die uns versklaven

(...) Es gibt ja leider immer wieder Individuen, die haben nicht dieselben guten Absichten wie wir. Man könnte sie, da werden viele jetzt aufheulen, satanistisch nennen. Dahinter steht einfach die Einstellung, sich alles und jedes Untertan zu machen und tun und lassen wozu man lustig ist (das ist jetzt noch untertrieben, eigentlich geht es darum, besser als die Schöpfung zu sein). Diese Leute haben nicht dieselben Ideale wie der "normale Mensch". Klingt nicht schlimm? Das versucht man Ihnen zu suggerieren. Dabei übersehen Sie aber, dass auch Sie bzw. Ihr Körper ein Teil der Schöpfung ist, den es zu adaptieren gilt. Für die sind wir nur ein "Vieh", das man brandmarken und verändern kann. Aber leider haben genau diese Leute auch das meiste Kapital. Es ist also nicht ganz falsch, wenn man gegen unverhältnismäßige Kapitalbildung ist - nur kommt es dabei auch immer darauf an, mit welchem Ziel das Kapital eingesetzt werden soll - und das wiederum basiert auf den inneren Glaubenssystemen jener Leute oder sogenannter Blutlinien. Das mag schaurig klingen, aber ich möchte einfach, dass sie das unvoreingenommen auf sich wirken lassen.
Denn es gibt inzwischen genug Videos und Beweismaterial zu diesen satanischen Eliten, die sich bereits über Jahrhunderte gehalten haben und interessanterweise immer wieder oben unter den Reichen und Einflussreichen zu finden sind. Ich meine damit auch Gates, aber steht der nur sichtbar im Vordergrund einer scheinbaren Gesundheitsdiktatur, eigentlich symbolisiert er für echte Satanisten wie die Rothschilds nur einen Lakaien, der die Massen gefügig machen soll (vordergründig geht es dabei immer um Geld, hintergründig aber um mehr - und das ist wichtig für die weitere Entwicklung des Narrativs).

Ein Hardcore-Etatist und Sozialist wie Ken Jebsen

Genau deshalb habe ich ich letztens Ayn Rand zitiert, weil ihr Zitat über die Diktatur wie die Faust aufs Auge passt. Sämtliche Leute, die sich als "aufgewacht" bezeichnen, sind es nicht. Ich empfinde es als Hohn und Heuchelei, wenn ein Hardcore-Etatist und Sozialist wie Ken über Maßnahmen des Staates heult. Ich bin zutiefst enttäuscht, dass so viele Ken feiern. Genau deshalb bin ich völlig resigniert. Auch was Widerstand 2020 angeht, ist absolut klar, was geschehen wird, denn die Masse ist und bleibt dumm. Sie verstehen die invisible hand nicht, sie verstehen nicht, was Demokratie ist und sie verstehen nichts von Moral. Widerstand 2020 war vom ersten Moment an zum Scheitern verurteilt, was die Hoffnung auf Leben und Gedeihen angeht.

"Ich bin selbst bekennender Kapitalist"

Du hast das Video von Ken Jebsen leider nicht verstanden, schade. Ich bin selbstständig und bekennender Kapitalist, und er hat Recht mit dem, was er sagt.

Er hat NICHT den Kapitalismus komplett kritisiert, sondern nur drei Bereiche, in denen er definitiv nicht funktioniert:
1. Gesundheitssystem - ein kapitalistisches Gesundheitssystem braucht ständig viele Kranke und hat KEIN Interesse an einer dauerhaft gesunden Gesellschaft.
2. Deutsche Bahn - ein kapitalistischer Verkehr hat kein Interesse an bedarfsorientierten und ökologischen Verkehrskonzepten, sondern muss maximalen Gewinn machen.
3. Bill Gates - es darf nicht sein, dass der reichste Mann der Welt ALLES kaufen kann. WHO, Charité, wohlwollende Berichterstattung in allen Medien, z.b. Tagesthemen, Spiegel, Zeit, Influencer, etc. um SEINE Vorstellungen über seine ideale Welt zu verwirklichen. Dafür haben wir eigentlich eine Demokratie und gewählte Politiker, die wir abwählen können. Aber Bill Gates können wir nicht abwählen.

Antwort (GLR):
Wie naiv. "Gewählte Politiker, die wir abwählen können" - wo denn? Schon mal etwas von Parteilisten gehört? In seinen Interviews kommt er immer mit irgendwelchen Großkonzernen an, die Böses im Schilde führen. (So wie Du hier in 1.-3.) Und wer sorgt nun für das "Gute"? Der Staat natürlich. Und woraus besteht der? Ach so - aus "einer Demokratie und gewählten Politikern, die wir abwählen können". Klingt nach dem Denken eines 12-Jährigen. Du bist selbständig - und verdienst wieviel? Anscheinend nicht viel, denn sonst würdest Du Dich wundern, wieviel von Deinem Einkommen Dir genommen wird, direkt oder indirekt. Deine Vorstellung eines "nicht kapitalistischen Gesundheitssystems" (also staatlich, ohne Vergütung von Arbeitsleistungen) ist so blauäugig und unrealistisch, daß Du bitte erlaubst, wenn ich das nicht weiter kommentiere.

Fast hätte ich vergessen: Kapitalismus, kapitalistisch - das sind marxistische Kampfbegriffe. Allein daran erkenne ich schon, daß einer eine rote ideologische Brille aufhat. Es gibt Sozialismus/Kommunismus/Marxismus, das sind Konzepte und Projektionen, wie die Menschen und die Welt sein oder werden sollen (alles, was es bisher davon gab, ist historisch bis auf die Knochen diskreditiert). Kapitalismus gibt es nicht; was sie meinen, ist Marktwirtschaft. Marktwirtschaft ist Handel, Güteraustausch, Wirtschafts- und Geldverkehr in der Praxis und damit ein natürlicher Vorgang, wie es ihn immer schon gab und wie er seinen eigenen natürlichen Gesetzmäßigkeiten folgt.
Das erste muß mit Zwang aufokroyiert werden, das zweite geschieht von selbst.
Der linke Ideologe verdächtigt nun das zweite, ungerecht und unsolidarisch zu sein (ein Motiv dafür ist die christliche Moral, die Natürliches in Gut und Böse trennt und sich auf arrogante Weise anmaßt, selbst die Seite des Guten zu vertreten), und will als Korrektiv die eigenen Regeln erzwingen, mit der Behauptung, danach würde alles besser.

Ken Jebsen und Roland Baader

Ken ist ein Heuchler. Wer A sagt, muss auch B sagen. Wer für den Staat ist, der muss auch den Zwang akzeptieren, der vom Staat ausgeht. [meine Hervorhebung]
Ken ist wie jemand, der ein Auto ohne Räder bauen will und dann heult, dass das Auto nicht fährt. Ken hat bis heute den Unterschied vom Macht und wirtschaftlicher Potenz nicht verstanden. Es ist eine Schande, dass du ein Buch von Roland Baader in die Kamera hältst, denn du bist sein Gegenspieler. Du verteidigst alles was grad passiert und weißt es nicht oder bis abgrundtief bösartig. Egal wie reich ein Unternehmen ist, es kann mich zu nichts zwingen und mir nichts verbieten. Der Staat kann das. [meine Hervorhebung]
Und genau deshalb gehen Reiche auf den Staat zu und kaufen sich die Macht. Wer für den Staat ist, der ist für Zwang, für Unfreiheit, für Lobbismus, für Verbote, für Ungleichheit vor dem Recht, denn das alles impliziert der Staat.

Ken Jebsen und die Unterwanderung der Montagsdemos

Ken Jebsen ist ein Kommunist, wie er im Buche steht. Auch der Schuldkult "WIR führen Kriege, WIR zerstören die Umwelt" usw. ist Agenda und nicht auszuhalten. Er war es auch, der damals (2014/15) gemeinsam mit Pedram Shayar u.a. die Montagsdemos ruiniert hat.

Antwort:
Aber er geht die aktuellen Regierung frontal an, in einer Art, die ich bisher bei keinem Linken (und das ist er natürlich) erleben durfte. Einfach atemberaubend, wie er all die Versäumnisse von Merkel aufzählt — inclusive des unsäglichen 2015. Er kommt zum Schluss, dass Merkel und ihre Regierung schlicht Totalversager sind und das Schlimmste sind, was Deutschland widerfahren konnte. Das muss man ihm schon lassen — auch wenn ich ihn für einen Fanatiker mit narzisstischer Persönlichkeit halte. Aber dafür kann er ja nichts und geht mich auch nichts an.

Antwort (GLR):
Im Kritisieren waren die Linken schon immer die allerbesten. Das hat mit der Grundorientierung zu tun (verstandesgesteuert, nicht wertorientiert, fühlen sich nicht dafür zuständig, bessere Lösungen aufzuzeigen).
Dann der Gerechtigkeitssinn (den übrigens Nietzsche als einer der ersten voll durchschaut und entlarvt hat). Wir müßten uns alle lieben, uns gegenseitig helfen, solidarisch sein usw.
Das Hauptproblem ist die totale Ahnungslosigkeit, wie sinnvolle Wirtschaft funktioniert. Keiner dieser Leute hat je eine Firma auf die Beine gestellt, Arbeitsplätze geschaffen, sich auf dem Markt bewährt. Eigentlich dürfte man mit diesen Leuten gar nicht sprechen. Ich diskutiere doch auch nicht mit jemand, der noch nie Sex hatte, über Sex.

Antwort:
@GLR Da läufst Du bei mir - als Unternehmer - offene Türen ein. Ich finde es aber insofern interessant, weil wir hier so etwas wie eine Art Querfront erleben. Die Linken scheinen nun endgültig durchzudrehen. Du hast es ja in Deinem 'Eiterbeule'-Video klar kommuniziert: Der Frust sitzt so tief, dass dieses Land über kurz oder lang gleichzeitig ex- und implodieren wird. Der wirtschaftliche Abstieg sitzt diesen Leuten im Nacken. Gnade uns Gott, wenn dieses 80-Millionen-Volk außer Rand und Band gerät. Denn eins ist klar: Die Deutschen werden in die falsche Richtung marschieren, nämlich in Richtung Sozialismus und Etatismus.

Antwort (GLR):
Danke für den Hinweis. Das paßt gut zum Thema Jebsen, der von einigen hier wie eine Galionsfigur verteidigt wird. Jebsen als großer Herold für die Freiheit, als Hauptkritiker gegen Merkel. Das Absurde ist nur, daß der/die eine Linke gegen den/die andere Linke aufläuft. Da kommt man vom Regen in die Traufe.

Kapitalismus und Falschgeldsystem

Es gibt einen UNTERSCHIED zwischen der freien Marktwirtschaft und den Kapitalismus, der bis heute nicht verstanden worden ist. Der Kapitalismus, den wir die letzten 200 Jahre erlebt haben, hat das Fiat-Geld erfunden, er hat in das Geldsystem und in die politische Ordnung eingegriffen und eine echte freie Marktwirtschaft verhindert, weil er mit seiner Kapitalmacht die Politik gekauft hat. In Zukunft braucht das Kapital keine Politiker mehr. Denn diese werden durch die künstliche Intelligenz ersetzt werden, die vom Geldadel programmiert wird.

Eine Antwort:
Du machst exakt das, was Ken macht. Du verwechselst Kapitalismus mit Korporatismus (wenn man schon in solchen Konzepten denken möchte). Kapitalismus ist eine sozio-ökonomische ordnung, welche im wesentlichen durch folgende drei merkmale gekennzeichnet ist:
1. Privateigentum an Produktionsmitteln
2. Freie Marktwirtschaft (Vertragsfreiheit, freier Handel)
3. Kapitalbildung (also das Ansparen von Ressourcen zwecks späterer Investition)

Kapitalismus braucht keinen Staat. Im Gegenteil. Der Staat ist der grösste Hemmschuh des Kapitalismus, da er immer in alle drei oben genannten Punkten interveniert. Korporatismus hingegen ist ohne einen Staat, also ein Herrschaftssystem nicht möglich.
Kein Unternehmen der Welt kann dich zwingen, seine Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen, oder dich, wie im Fall Gates, zwingen, dir seine Impfstoffe spritzen zu lassen. Aber der Staat kann es, aufgrund seiner Monopole (an erster Stelle das Gewaltmonopol)!
Korporatistische Unternehmen scheuen den freien Markt und versuchen ihn mithilfe des Staates zu unterbinden und zu ihren Gunsten zu regulieren, indem sie Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen. Die Ursache ist also nicht die "Kapitalkraft" von Unternehmen oder Einzelpersonen, sondern die Ursache ist die Akzeptanz und Legitimation von Herrschaft (Staat), besser gesagt, der Glaube daran, dass ein kleine Gruppe von Menschen über die Allgemeinheit herrschen darf.
Ohne dieses absurde Konstrukt hätten marktfeindliche, korporatistische Unternehmen niemanden, den sie bestechen, und mithilfe dessen Gewaltmonopol sie ihre Interessen gegen die Allgemeinheit durchdrücken könnten. Sie müssten wie jeder andere am Markt agieren und ihr Überleben dadurch sichern, dass sie etwas anbieten, wofür genügend Menschen freiwillig bereit sind zu bezahlen.

Kommentarbereich (YouTube) zum Video: Gates kapert Deutschland! - Videoempfehlung und Kommentar (GLR)
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