Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu echten Werten

Neues Selbstzensur-Programm bei YouTube

Von GLR | 17.4.2020

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Ganz schön heimtückisch, ja diabolisch: Ab jetzt sollen Videomacher, die (noch) im Monetarisierungsprogramm bei YouTube mitlaufen, sich selbst zensieren, indem sie Fragen beantworten, ob ihr Video auch wirklich konform ist und nichts Böses oder Gefährliches enthält (z.B. die normale, in früheren Jahren erlaubte Art zu sprechen, bei der noch nicht einzelne Worte oder Formulierungen oder Gedankengänge verboten waren und geahndet wurden).

Anhand der gegebenen Antworten, die von YouTube dann auf Stimmigkeit mit den eigenen Regularien überprüft werden, wird der Videomacher entweder als glaubwürdig bzw. zuverlässig eingestuft oder als unglaubwürdig/unzuverlässig — wodurch ihm Nachteile entstehen und er Gefahr läuft, aus dem Monetarisierungsprogramm ausgeschlossen zu werden:

Es ist immer wieder interessant und zugleich erschreckend, mit welcher kindlich-naiv und unbedarft auftretenden Art sich ein derart unfreies, orwellsches Denken als völlige Selbstverständlichkeit aufführt. Als würde einem noch geholfen; als hätten sie nur dein Bestes im Sinn. (Ähnlich der deutschen Ausprägung von Neusprech bei dem Begriff "Beitragsservice" anstelle von GEZ. Da bemüht man sich auch sehr freundlich um dich, nämlich indem man dich auch gegen deinen Willen zum Zahlen zwingt.)

Es ist immer wieder auch eine Herausforderung an den Einzelnen, ob er intelligent genug ist, hinter die Lügenkulisse zu schauen oder auf die Scheinfassade hereinzufallen. Je unkritischer und mainstream-gläubiger ein Mensch ist, und je weniger er noch zu der Leistung fähig ist, selbständig zu denken und nicht einfach nur zu schlucken, was ihm als süßes Gedankengift vorgesetzt wird, desto stärker werden Instanzen wie YouTube (bzw. Google), und je unfreier wird unsere Gesellschaft.

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