Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu Selbstbestimmung, Freiheit
und echten Werten

Nochmal zu Hartgeld und Bachheimer

Hartgeld hatte ich in den letzten Monaten gar nicht mehr und Bachheimer fast gar nicht mehr aufgerufen. Von Bachheimer bin ich stark enttäuscht; ich muß aber sagen, daß mir schon einiges in derselben Richtung aufgefallen war, als er noch bei Eichelburg mitarbeitete. Die Einträge sind unoriginell, blaß und ohne Witz. Die Auswahl ist mager und gibt nicht die Essenz der jeweils aktuell ablaufenden Geschehnisse wieder. Es ist offenkundig, daß er keine echte Agenda verfolgt, sondern bloß ein bißchen, aber inkonsequent, auf der Welle der Hartgeld-Systemdistanzierung schwimmt.

Zu Hartgeld brauche ich keine neue Kritik zu liefern, weil ich dazu alles schon gesagt oder geschrieben habe.

Interessant fand ich aber, als ich gestern zum ersten Mal auf beide Plattformen schaute, die Behandlung der neuen Entwicklungen anläßlich der US-Präsidentschaftswahl. Ich kann Eichelburg hier nicht meinen Respekt versagen. Er hat genau "gerochen", was dort in den USA gerade passiert, und hat auch schon vor Wochen (genau wie ich) vorhergesehen, daß sich der Wind drehen wird. Sogar den Begriff "Momentum", den ich verwendet habe, benutzt er hier — man könnte fast denken, er hätte ihn bei mir gelesen (was ja nicht möglich ist). Daß er das Ganze wieder in Zusammenhang mit seinen "vE" und deren "Briefings" bringt und nun seine alte Masche fortsetzt, das wäre ohnehin alles gesteuert, Trump selbst wäre wiederum Teil eines "von oben inszensierten" Dramas "zum Systemabbruch" oder dergleichen, ist genau die Art Perspektive, die eine lebendige Entwicklung zu einem abgeschmackten und primitiven Theaterstück reduziert. Und das ist nicht nur falsch, sondern verdreht, wie stets bei Eichelburg, jede intelligentere Wahrnehmung in eine billige Rechthaberei, die dann wiederum ihn und gewisse Hintermänner zu vermeintlich höheren Wesen stilisieren will. Mit anderen Worten: So raffiniert und hellsichtig der Mann auch kommentieren mag, am Ende ist und bleibt er wieder nur der bornierte, affektgeladene Stümper.

Aber nochmal: Ein Bachheimer kann ihm nicht das Wasser reichen. Die Bachheimer-Webseite ist weder originell, noch gelingt es ihr, die wesentlichen Trends und Hintergründe aufzuzeigen. Sie ist nichts als eine fragmentarische, mit vielen Lücken behaftete Linksammlung, die zu einer echten Information über die Systemkrise oder über allgemeine politische und gesellschaftliche Fragen nichts taugt.

Es geht einem übrigens auch besser, wenn man dort gar nicht surft; da kann man auch die dort verlinkten Quellen selbst kurz aufrufen. Dasselbe gilt natürlich für Hartgeld, was die dortige Verbreitung von falschen Ideen über angebliche Steuerung und Planung betrifft, und erst recht das widerliche und gehässige Polemisieren.

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