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Sozialismus

Gemeinnutz vor Eigennutz

Eines der Hauptmerkmale, woran man Sozialismus zielsicher erkennen kann, ist die höhere Rangordnung des Gemeinnutzes vor dem Eigennutz, des Gemeinwohls vor dem Eigenwohl, und infolgedessen auch des Gemeineigentums vor dem Privateigentum.

Dieses Kriterium zeigt auch deutlich auf, weshalb der Nationalsozialismus eher als links statt als rechts einzuordnen ist. Denn sowohl der Braunsozialismus wie auch der Rot/Grün-Sozialismus benutzen das Argument des Gemeinwohls mit gleicher Konsequenz und schrecken auch nicht vor Gewaltausübung gegen den einzelnen Bürger zurück, der wagt, ihr Machtmonopol infrage zu stellen. (Beispiele: Steuer, Schulzwang, Einberufung zum Militärdienst)

Praktisch sämtliche Staaten weisen demnach sozialistische Grundzüge auf.

Gemeinnutz geht nicht vor Eigennutz, freiheitswelle, 26.9.2016

Merkmale des Sozialismus

  • Sozialismus ist eine Idee
  • Der Gerechtigkeitswunsch
  • Bisher konnte der Mensch nicht zu mehr Solidarität und „Gleichwertigkeit“ erzogen werden, aber der „neue Mensch“ im Sozialismus der Zukunft wird das werden
  • Der Neidaspekt
  • Moralisieren
  • Starke Einkommensunterschiede werden von vornherein als ungerecht diskreditiert
  • Anspruchsdenken
  • Verantwortungsübertragung auf den Staat und auf Politiker/Funktionäre
  • Kein wertgedecktes Geld, sondern per staatlichem Zwang aufoktroyiertes Papiergeld
  • Historische Erfahrung mit Wertschöpfung und Wohlstand: Sozialismus funktioniert nicht
  • Resistenz gegenüber Erfahrungen und rationalen Gründen
  • Wer ist überhaupt „reich“?
  • Arbeitsplätze werden nur in der Marktwirtschaft (im freien Unternehmertum) geschaffen
  • Parasitäre Lebenseinstellung
  • Fast alle Politiker sind Sozialisten
  • Versprechungen gegenüber der Unterschicht, immer höhere Versorgungszahlungen zu leisten (Wohlfahrtsstaat, Fürsorgestaat), die wiederum durch Steuererhöhungen finanziert werden sollen
  • Zerstörung des in freien Märkten wirksamen Preisbildungsmechanismus durch Preiskontrollen, dadurch Benachteiligung von unabhängigen Firmen gegenüber vom Staat bevorzugten Konkurrenten - langfristig Zerstörung funktionierender Wirtschaftszweige mit nachfolgender Verarmung der Bevölkerung
  • „Bedingungsloses“ Grundeinkommen als Beispiel für gesellschaftlichen Umverteilungszwang ohne freie Entscheidung der zur Zahlung Herangezogenen
  • Frauenarbeit wird als Gleichberechtigung proklamiert; gleichzeitig werden die Familien zerstört und somit immer weniger Kinder auf die Welt gebracht

Das Argument der angeblichen "Gerechtigkeit"

Friedrich Nietzsche über den Sozialismus:

Der Sozialismus ist der phantastische jüngere Bruder des fast abgelebten Despotismus, den er beerben will; seine Bestrebungen sind also im tiefsten Verstande reaktionär. Denn er begehrt eine Fülle der Staatsgewalt, wie sie nur je der Despotismus gehabt hat, ja er überbietet alles Vergangene dadurch, daß er die förmliche Vernichtung des Individuums anstrebt: als welches ihm wie ein unberechtigter Luxus der Natur vorkommt und durch ihn in ein zweckmäßiges Organ des Gemeinwesens umgebessert werden soll.

Seiner Verwandtschaft wegen erscheint er immer in der Nähe aller exzessiven Machtentfaltungen, wie der alte typische Sozialist Plato am Hofe des sizilischen Tyrannen; er wünscht (und befördert unter Umständen) den cäsarischen Gewaltstaat dieses Jahrhunderts, weil er, wie gesagt, sein Erbe werden möchte. Aber selbst diese Erbschaft würde für seine Zwecke nicht ausreichen, er braucht die alleruntertänigste Niederwerfung aller Bürger vor dem unbedingten Staat, wie niemals etwas Gleiches existiert hat; und da er nicht einmal auf die alte religiöse Pietät gegen den Staat mehr rechnen darf, vielmehr an deren Beseitigung unwillkürlich fortwährend arbeiten muß – nämlich weil er an der Beseitigung aller bestehenden Staaten arbeitet –, so kann er sich nur auf kurze Zeiten, durch den äußersten Terrorismus, hier und da einmal auf Existenz Hoffnung machen.

Deshalb bereitet er sich im stillen zu Schreckensherrschaften vor und treibt den halbgebildeten Massen das Wort »Gerechtigkeit« wie einen Nagel in den Kopf, um sie ihres Verstandes völlig zu berauben (nachdem dieser Verstand schon durch die Halbbildung sehr gelitten hat) und ihnen für das böse Spiel, das sie spielen sollen, ein gutes Gewissen zu schaffen. –

Der Sozialismus kann dazu dienen, die Gefahr aller Anhäufungen von Staatsgewalt recht brutal und eindringlich zu lehren und insofern vor dem Staate selbst Mißtrauen einzuflößen. Wenn seine rauhe Stimme in das Feldgeschrei: »so viel Staat wie möglich« einfällt, so wird dieses zunächst dadurch lärmender als je: aber bald dringt auch das entgegengesetzte mit um so größerer Kraft hervor: »so wenig Staat wie möglich«.

Quelle

Die sozialistische Kritik am Kapitalismus

Hierzu Ludwig von Mises:

Die sozialistische Kritik am Kapitalismus fällt komplett in sich zusammen, indem die Sozialisten die Konsumentensouveränität in der Marktwirtschaft nicht verstehen. Sie sehen nur die hierarchischen Strukturen der diversen Firmen und Pläne und übersehen vollständig, dass das Gewinn- und Verlustsystem die Unternehmen dazu zwingt, den Konsumenten zu dienen. In ihren Verhandlungen mit den Arbeitgebern benehmen sich die Gewerkschaften, als seien nur Boshaftigkeit und Gier der Gegenseite dafür verantwortlich, dass keine höheren Löhne gezahlt werden.In ihrer Kurzsichtigkeit sehen sie nichts von dem, was jenseits der Fabriktore liegt.

Sie und ihre Spießgesellen reden von der Konzentration wirtschaftlicher Macht, und sind dabei nicht in der Lage, zu erkennen, dass die wirtschaftliche Macht letztendlich in den Händen der konsumierenden Öffentlichkeit liegt, die sich zum größten Teil aus den Arbeitern selbst zusammensetzt. Ihre Unfähigkeit, die Realität zu begreifen, äußert sich dann in der Verwendung von Begriffen wie „Industriekönige“ oder „Industriereiche“. Sie sind zu dumm, um den Unterschied zwischen einem souveränen König oder Fürsten, der nur von einem noch mächtigeren Eroberer abgesetzt werden kann, und einem „Schokoladenkönig“ zu erkennen, der sein „Reich“ verliert, sobald die Kunden einen anderen Anbieter bevorzugen.

Diese verzerrte Darstellung liegt allen sozialistischen Plänen zugrunde

– Ludwig von Mises: Freiheit und Eigentum (Teil 1), Rede, 1958

Sozialismus heute

Der Glaube, der Sozialismus sei ein Phänomen von gestern und diese geschichtliche Phase sei lange überwunden, ist leider falsch. Er hat es verstanden, sich geschickt unter Vorgabe hehrer Ziele wie den „Schutz der Umwelt“ zu tarnen, um weiter Verbreitung zu finden.

Vielen Anhängern politischer Strömungen, insbesonderen jungen und idealistischen Menschen, ist gar nicht bewusst, dass sie in Wirklichkeit sozialistische Ideen vertreten.

Romane, die Eigenschaften des Sozialismus veranschaulichen

Der Roman 1984 von George Orwell zeigt auf eindrucksvoller Weise wichtige Wesenszüge von sozialistischen Regimes. Insbesondere die Art der Gesinnungssteuerung (gleichgeschaltete Massenmedien, Propaganda sowie Ausspionieren privater Bereiche), die zentralistische Wirtschaftkontrolle (Planwirtschaft) und die Geschichtsfälschung.

Ein weiterer Roman, der den Sozialismus thematisiert, ist Atlas Shrugged von Ayn Rand.

Beispiele für die vom Sozialismus verursachten Schäden

Die Krise in Venezuela ist die jüngste Illustration der furchtbaren Folgen des Sozialismus und der vernichtenden Realität der Hyperinflation. Dieses Desaster ist besonders schlimm, da man es mit ein wenig geschichtlichem Verständnis hätte vermeiden können. Die furchtbaren Folgen des Sozialismus und Interventionismus wurden immer und immer wieder auf der ganzen Welt mit ähnlichen Ergebnissen sichtbar. Trotzdem schaffen es neue Generationen der Zentralplaner – mit Unterstützung von ideologisch verbündeten Intellektuellen – immer wieder, die Menschen in die Irre zu führen.

Videos

  • Vom sozialistischen Umverteilungswahn, Video, Marco sagt, 17.7.2016 - Wie Wohlstand entsteht - Freies, wertgedecktes Geld statt staatlich erzwungenes wertloses Papiergeld - „Gemeinnutz vor Eigennutz“ war auch bei Hitler die Forderung.
  • Sozialismus 001, Video, Marco sagt, 19.7.2016 - Sozialismus ist eine Idee - Der Gerechtigkeitswunsch - Der Neidaspekt - Anspruchsdenken - Verantwortungsübertragung auf den Staat und auf Politiker/Funktionäre - Historische Erfahrung mit Wertschöpfung und Wohlstand - Resistenz gegenüber Erfahrungen und rationalen Gründen - Wer ist überhaupt „reich“? - Arbeitsplätze werden nur in der Marktwirtschaft (im freien Unternehmertum) geschaffen - Parasitäre Lebenseinstellung - Fast alle Politiker sind Sozialisten - Das Moralisieren - Starke Einkommensunterschiede werden von vornherein als ungerecht diskreditiert.
  • Sozialismus 002, Video, Marco sagt, 20.7.2016 - Überbordende Bürokratie ist ein Indiz des Sozialismus - Man wird als dumm und hilflos gedemütigt - Der Staat versucht immer mehr Kontrolle über die Bürger zu gewinnen - Überwachung, Datenspeicherung und Gängelung - Sozialismus geht einher mit Ämter-Monopolen und langen Warteschlangen - Niemand ist zuständig..
  • Sozialismus 003, Video, Marco sagt, 21.7.2016 - Sozialistische Gehirnwäsche und Propagandatricks - Gesellschaftsrelevante Forschung - Politische Korrektheit - Gender Mainstreaming - Kollektivschuldkomplex - Gleichgeschaltete Medien - Unwort des Jahres - Meinungsunterdrückung - Sprach und Denkverbote, Klassenkampf - Minderheiten gegen Bürgertum - Zersetzung der Gesellschaft - Zerstörung der Familie - Auflösen von haltgebenden Grenzen innerhalb unserer Gesellschaft - Sozialistische Langzeitstrategie der Zerstörung Deutschlands.
  • Sozialismus 004, Video, Marco sagt, 21.7.2016 - Wie ein Regime seine Macht ausbauen kann und die Möglichkeit, besteht nach und nach die Freiheit aller Bürger abzuschaffen - Von den Nicht-Protesten der heutigen Jugend und der Studenten gegen dieses Regime.
  • The Problem With Socialism, Interview von Ron Paul mit dem Autor Thomas DiLorenzo zu dessen Buch, 20.7.2016 Das Aufblähen des Fürsorgestaats als moderne Form des Sozialismus - Hierdurch kaufen sich sozialistische Polit-Funktionäre Wählerstimmen, da kein Wähler eine für ihn kostenlose Zuwendung ablehnen würde

Siehe auch:

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sozialismus.txt · Zuletzt geändert: 2016/08/15 13:49 von gerdlothar