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Parteien

Wir haben keine Demokratie, sondern ein Parteien- und Funktionärsregime

Im zur Zeit in Deutschland herrschenden Parteienregime werden alle Schaltstellen der Macht, sowohl in der Legislative, als auch in der Exekutive und Judikative, von Parteimitgliedern besetzt. Der Fraktionszwang im Parlament zwingt die in den Parteien durch das Auswahlverfahren der Anpassung und Intrige hochgekommenen, dem Volk als angebliche „Volksvertreter“ präsentierten Personen zu Wohlverhalten.

Auch die Medien und Ausbildungsanstalten (Schulen, Universitäten, Forschungseinrichtungen) stehen unter dem Einfluß dieser verfilzten, in den Jahrzehnten der Nachkriegszeit bis zur Perfektion entwickelten Struktur.

Kritik am heutigen Parteiensystem

  • Fraktionszwang (Abgeordnete werden gezwungen, sich der innerparteilichen Mehrheitsmeinung anzuschließen)
  • Berufspolitikertum („Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal“- Karrieren)
  • Negativauslese (Kritik verhindert den Aufstieg, bedingungslose Zustimmung zum Parteiprogramm fördert ihn)
  • Verfall der Diskussionskultur (neue Parteien mit anderen Meinungen werden nicht als Bereicherung, sondern als Konkurrenten im Kampf um wohl dotierte Posten gesehen)

Sobald die fetten Futtertröge der Politikerdiäten winken, ist es um den Verstand geschehen. Wie bei jeder „neuen“ Partei, wo es Posten, Pöstchen und Listenplätze zu vergeben gilt, zieht das System primär Karrieristen und Soziopathen an, vorzugsweise aus dem ohnehin privilgierten Öffentlichen Dienst, wo man neben der „Arbeit“ offensichtlich noch massenhaft Zeit für die Vorbereitung politischer Karrieren hat. Die Überrepräsentanz von Beamten und anderen staatlichen Kostgängern in den Parlamenten kommt ja nicht von ungefähr.

Das System ist nicht mehr reformierbar und korrumpiert auch neue Parteien innerhalb kürzester Zeit, wie man bei den Piraten schön sehen konnte. (…)

Irgendwann merkt jeder, daß das Merkel bei 40% für die CDU und 50% Wahlbeteiligung in Wirklichkeit gegen die Interessen von 80% der Bevölkerung nur noch „durchregiert“.

Kannste vergessen, Cyrus V. Miller, wgvdl-Forum, 17.7.2013

Der Glaube der deutschen Bürger ans Parteiensystem

Die deutschen Bürger lassen sich immer noch vom Parteiensystem vorgaukeln, eine Wahl angeboten zu bekommen und dadurch, daß sie als angeblich „mündige“ Bürger alle vier Jahre ein Kreuzchen auf einen Zettel machen dürfen, am politischen Willensbildungsprozeß teilhaben zu können. Dieser Glaube ist die stärkste Voraussetzung, um den momentanen undemokratischen Status quo am Leben zu erhalten.

Mehrheit hält etablierte Parteien für realitätsfremd, mm-news, 20.5.2016

Dazu folgender Leserkommentar:

Realitätsfremd
sind Menschen, die tatsächlich an das Märchen der Machtumkehr vom Geld zum Pöbel glauben und daher zur „alternativen“ Wahl gehen.

Zugegeben, das derzeitige System ist das empirische Extrem in Sachen Publikumsverarsche und nicht ohne Weiteres zu durchschauen. Ich bin sicher, dass es sogar Politiker gibt, die an die Demokratie und ihren Auftrag glauben – sonst hätte die Demokratie-Illusion auch nicht über Jahrzehnte funktioniert.

Die BRD ist aber keine Demokratie, und Diskussionen über Parteien und Politiker sind letztlich nur etwas für absolute Tiefschlafschafe.

Das muss man sich auf dem Weg zum mündigen, erwachsenen Menschen irgendwann auch einmal eingestehen, Freunde.

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parteien.txt · Zuletzt geändert: 2016/06/10 09:10 von gerdlothar