Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu echten Werten

Wird Deutschland jetzt endgültig sozialistisch?

Von GLR | 15.5.2020

Die horrenden Kosten der Coronavirus-Krise beginnen sich am Horizont abzuzeichnen. Die Situation wird sich in den kommenden Wochen zuspitzen, weil die Regierung an das Geld der Leute heran muß.

Logisch wäre eine Abtrennung Deutschlands vom Mithaftungs- und Papiergeld-Schuldensystem des Euros bzw. der EU (EZB). Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die Unrechtmäßigkeit des Anleihekaufprogramms der EZB und die damit einhergehende Infragestellung der Vorrangigkeit des EU-Rechts (und somit der EU-Interessen vor den Interessen der deutschen Bürger) weist in diese Richtung. Unter dem Regime Merkel ist es wiederum praktisch undenkbar, daß so etwas in die Tat umgesetzt wird.

Wie hier schon mehrfach erwähnt, tendiert die Mehrheit der Deutschen aufgrund jahrzehntelanger Gehirnwäsche, u.a. in Schulen und Universitäten, zu sozialistischen Wirtschafts- und Gesellschaftmodellen. Irrtümlicherweise verspricht man sich davon einen besseren Lebensstandard und "mehr Gerechtigkeit". Nur so ist der Zulauf zum linken Spektrum der Einheitspartei (SPD, Grüne, Linke) zu erklären.

Die Grot-Eske macht das Denken deutlich, das in sozialistischen Kreisen gepflegt wird. Es ist ein nicht-kausales, Geld-fällt-vom- Himmel und Strom-kommt-aus-der-Steckdose Denken, ein Leben mit dem von Geisterhand gefüllten Konto, dem Geld, das “der Staat” bereitstellt, damit die Parteisoldaten es ausgeben und dem “kleinen Mann auf der Straße” zukommen lassen können.

Die Grot-Eske ist gleichzeitig ein vernichtendes Dokument für alle Versuche, Sozialisten rudimentäre Kenntnisse in Ökonomie, Logik und Abhängigkeitsverhältnissen beizubringen.

Quelle: Science Files: Grot-Esken

Deutschland hat fertig

Besser gesagt, deren Bürger. Was die Sozialisten vorhaben, kann für uns fatal werden. Im Gegensatz zu vielen europäischen Nachbarn hat Deutschland ein Aufschuldungspotenzial, nachdem die Schulden in den letzten Jahren quasi nicht mehr gestiegen sind. Dank Nullzins und Steuer-Schröpfung. Das Regime hat das Geld der Bürger trotzdem großzügig verplempert. Zwar sind ein paar Rücklagen da, die sind nach Corona jedoch schnell verbraten. D.h. die "großzügigen" Hilfeleistungen sind nicht nachhaltig.

Die Steuerschätzung brachte es an den Tag: Nicht nur die Ausgaben steigen rasant; gleichzeitig brechen auch die Einnahmen weg. An einer Neuverschuldung führt da kein Weg vorbei. Dann sind da aber noch Länder wie Italien, Frankreich und Spanien, denen das Wasser bis zum Hals steht, und von dem noch vorhandenen Aufschuldungspotenzial Deutschland profitieren möchten, siehe Eurobonds und ähnliche Instrumente.

Unsere Sozialisten sprechen bereits von einer Vermögensabgabe. Warum sprechen das die Regierungen der Euro-PIGFS Länder nicht an? Die Deutschen haben statistisch das geringste Vermögen pro Kopf, und hier will man den Hebel ansetzen? Das ist pervers! Man wird nicht die Superreichen schröpfen, sondern den Mittelstand vernichten!

Dass die normale Bevölkerung hierzulande gar nicht so vermögend ist, wie es gerne von unseren Politclowns dargestellt wird, wird in den MSM nicht erwähnt. Die Masse hat keine Rücklagen, von denen sie zehren könnte. Also muss der Staat einspringen. Wenn man diese Verpflichtungen zu den Schulden hinzurechnet, hat Deutschland vielleicht sogar einen höheren Schuldenberg als die PIGFS. Und die Target2-"Kredite" können wir wahrscheinlich auch abschreiben. So etwas wie ein Wirtschaftswachstum können wir für absehbare Zeit vergessen, aber das genau ist notwendig, um dieses System weiter am Leben zu halten.

Eigentlich wäre der Reset die einzige, längst überfällige Lösung. Das hätte zwar zunächst drastische Folgen, würde aber danach wieder eine Perspektive bieten. Die Alternative dazu wäre, den Crash auf "sozialistische" Weise "abzumildern", und den noch verbliebenen Kapitalstock zu verbraten, der uns danach für einen Wiederaufbau fehlen wird.

Es war ein großer Fehler, dass der Reset nicht bereits im Rahmen der letzten Finanzkrise durchgezogen wurde. Eine weitere Verschleppung wird uns auch nicht retten.

Noch ist unsere Gesellschaft durch das Corona-Virus abgelenkt, aber die Fragen für danach werden sich unweigerlich stellen. Gegen das, was noch kommen wird, war die Seuche verhältnismäßig harmlos. Weimar ist wieder da, nur diesmal global.

Quelle: HGCN

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