Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu Selbstbestimmung, Freiheit
und echten Werten

Der komplette Verfall auf allen Ebenen

GLR | 10.12.2019

Was wir jetzt in Deutschland erleben, ist der komplette geistige, moralische, kulturelle, politische und religiöse Verfall auf allen Ebenen, vom Bewußtseinsstand ganz zu schweigen.

Vor einigen Jahren war das noch anders, aber was den momentanen Stand betrifft, so kenne ich

die ich guten Gewissens weiterempfehlen könnte und wo etwas wie eine nach vorne, hin zu Werten, zu Wertschöpfung, Wertempfinden, Leistung, Sinnperspektiven weisende Tendenz zu verzeichnen wäre.

Zwar gibt es Videokanäle oder Blogs, die ich phasenweise mitverfolge, beispielsweise Videomacher wie Tim Kellner oder Neverforgetniki oder Matthias Gärtner (Privatinvestor Politik Spezial). Aber das Problem ist hier, wie bei allem anderen, was sonst noch zu finden wäre, daß nur über den Status quo berichtet wird. Das hat auch seinen Wert, und ich schätze es, wenn wie bei Tim Kellner immer ein gewisser Optimismus und eine innere Stärke mitklingt, so daß man den Eindruck erhält, daß noch nicht alles in diesem Land vergeblich und verloren sei.

Aber nehmen wir einmal das Beispiel dieser drei öffentlich Auftretenden — man könnte jedoch auch jeden anderen ebenfalls hinzurechnen, seien es die Repräsentanten der AfD oder die bekannten Webmagazine wie Epoch Times, Jouwatch, PI-News usw.:

Wo werden Antworten, wo werden Lösungen vorgetragen?

Dabei wäre es doch so einfach. Wie könnten die kreativen und produktiven Kräfte der Menschen in diesem Land wieder entfesselt werden?

Der sozialistische Knebel- und Deckelungsmoloch, der sich mit immer neuen Vorschriften, Regelungen und Einengungen den falschen Anschein von Gerechtigkeit, Umweltschutz und Zukunftsorientiertheit umhängt, diesen aber mit jeder einzelnen konkreten Maßnahme mit Füßen tritt, gehört entfernt, und private und unternehmerische Initative muß sich ohne die erdrückende Last der Staatsglucke wieder frei entfalten können. Aber nichts davon findet man bei diesen angeblich alternativ engagierten Leuten erwähnt. Stattdessen herrschen rückwärtsgewandte Empörtheit und ständiges Jammern über die bestehenden Verhältnisse vor.

Ich kann das aber nicht diesen Einzelnen ankreiden, sondern die weitaus überwiegende Mehrheit der Deutschen will es so, will diesen Staats- und Bürokratiemoloch, kriecht untertänig vor jeder neuen Vorschrift, als wäre sie von Gott persönlich erlassen. Der erstickende Filz überzieht das ganze Land und ist bereits in jedem Kopf fest verankert. Wer hier aufmuckt und neue Ideen beiträgt, wird zur Zeit in jeder Gemeinschaft, ob Partei oder privatem Freundeskreis, lächerlich gemacht und niedergeschrien.

Hier eine Leserzuschrift an Hartgeld.com von heute:

Die abartige heutige Zeit

Das wirklich Abartige an der heutigen Zeit besteht darin, dass man es eigentlich fast nur noch mit Idioten zu tun hat. Im Osten mag dies vielleicht noch etwas besser sein als in Westdeutschland, wo man die Wahl hat alle sozialen Kontakte einzustellen, weil sinnlos, oder seine Zeit mit dekadenten Vollidioten, Schmarotzern und Wichtigtuern zu verbringen.

Das fängt bei ganz banalen Dingen des Alltags bereits an, wie z.B. der Ernährung. Wir gehen mit einer Gruppe von 10 Leuten regelmäßig in einer neuen Wirtschaft kegeln wo das Essen zwar genießbar ist, aber höchstens auf unterem Kantinenniveau, wo man satt wird, aber ohne Freude am essen. Sie glauben aber nicht wie die Leute diesen Convenience-Fraß in den Himmel loben und dies obwohl das Essen in unserem früheren Lokal 180 Grad das Gegenteil war. Den Leuten könnte man vermutlich auf dem Teller sch..., die würden das auch noch gut finden.

Genauso verhält es sich auch bei wichigen Dingen des Alltags, egal ob Dieselfahrverbot, idiotische Energiewende, Klimakrise, EU-Diktatur. Die Leute haben mit nichts ein Problem, reden sich alles schön, hinterfragen absolut nichts kritisch. Hauptsache mir geht es noch gut, Urlaub, Urlaub, Reisen, Konsum und Angeberei. Gesprächsthemen wirklich nur noch auf Schrottniveau. Ich kann solche Idioten langsam aber sicher nicht mehr ertragen ohne beim Anblick kotzen zu müssen. Ich kenne Menschen von denen habe ich noch nicht einmal erlebt, dass sie etwas kritisch hinterfragen, sich Gedanken machen über die Situation oder über Mißstände aufregen.

Ich schätze mal wir haben vielleicht noch 5% brauchbare Leute (in meinem Umfeld eher 0,5%) im Land und die zerbrechen daran nur von großmäuligen Wichtigtuern, Abschaum, Idioten und Verrätern umgeben zu sein. Normale bodenständige Leute mit Werten wie Anstand, Treue, Freundschaft, Ehrlichkeit, Fleiß, Zuverlässigkeit und Respekt vor dem Leben Fehlanzeige.

hartgeld.com / Realitäts-Verweigerung, Neu: 2019-12-10: [9:30]

Was ist nun der Sinn meines Blogeintrags? Nein, ich jammere nicht; ich halte nur Tatsachen fest. Zuerst einmal muß erkannt werden, wie schlimm die Lage inzwischen geworden ist. Ich vermute auch stark, daß sie vorerst nicht besser, sondern sogar noch schlimmer werden wird. Wir haben es hier mit einer historischen Tendenz zur Zerstörung und Selbstzerstörung zu tun, die ein ganzes Land ergriffen hat. Und bekanntlich ist das in der deutschen Geschichte auch nichts wirklich Neues.

Der springende Punkt ist jedoch, daß auch diese Phase enden wird und enden muß. Sie endet nicht durch Resignation, sondern durch klares Sehen der Zustände. Dann können auch die Lösungen gesehen und ausgesprochen werden. Dazu jedoch muß die Verstummung und das innere Sich-Verabschieden enden. Die richtigen Antworten müssen ausgesprochen werden. Auch wenn sie jetzt noch fast niemand hören will. Wer verstummt und resigniert, schadet sowohl sich selbst als auch all seinen Mitmenschen. Solange wir leben und atmen, sollten wir auch unsere Lebendigkeit, unsere Erkenntnisse und unseren positiven Elan nicht unter den Scheffel stellen.

Mit Provokation hat das nichts zu tun. An Zensur braucht sich niemand zu reiben. Es gibt immer Möglichkeiten, Wahrheiten auszusprechen — man muß sie dann nur eben anders formulieren. Die Freiheit ist keine libertäre Theorie, sondern unser Geburtsrecht. Niemand kann uns zwingen, dieses zu verleugnen und uns selbst unter die Verlierer einzureihen.

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