Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu echten Werten

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Krankheit und Gesundheit

Bild GLRVon GLR | 16.11.2010

Unser gegenwärtiges Gesundheitswesen ist hauptsächlich an Krankheit interessiert, nicht an Gesundheit. Denn wo das Geld fließt und wo finanzielle und andere Interessen hineinkommen, das ist die Krankheit. Je mehr Kranke es gibt und je kränker sie sind, desto besser — für dieses System! An Gesundheit verdienen die weit überwiegenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Instanzen praktisch nichts. (Das einfachste Beispiel sind Medizin und Pharmazie. Ein Gesunder braucht nicht zum Arzt zu gehen. Würden die Ärzte ihre Patienten nachhaltig gesund machen, so würden sie sich nach dem geltenden System sogar selbst schaden.)

Nicht nur obiger allgemeiner Fokus, sondern auch noch persönliche Dispositionen und Konditionierungen führen dazu, daß auch der Einzelne sich vorwiegend auf die Thematik "Krankheit" fokussiert, sobald sich hierfür auch nur die ersten geringen Anzeichen zeigen. Das hat auch mit dem vorherrschenden mechanistisch-materalistischen Weltbild und dessen Denken zu tun, wie wir es auch von der Technik her kennen, wo alles, was nicht funktioniert, durch äußeren mechanischen Eingriff repariert wird. Es kann sich nicht selbst in Ordnung bringen. Diese ganze Art des objektivistischen Denkens kann sich niemals selbst in Ordnung bringen — es ist wichtig, das zu verstehen. Ein solches Denken sucht stets Beherrschung und Kontrolle. Man kämpft gegen Krankheiten, statt der Natur die Lösung anheimzustellen und sie ihr Werk tun zu lassen: "Kampf gegen Krebs", "Kampf gegen Aids", "Kampf gegen Übergewicht" usw. Menschen, die von diesem Denken beeinflußt sind (und das sind heutzutage fast alle) kommen dann gar nicht mehr auf die Idee, daß es noch anders klappen könnte. Geschweige denn, daß sie souverän und stark genug sind, diese Alternative auch noch konsequent für sich zu realisieren und nachhaltig zu leben.

Der Mensch, der in seinem Denken und Empfinden derart vorgeprägt und gepolt ist, wird immer kränker, nicht gesünder. Die wirkliche Gesundung geschieht nicht dort, wo er im System des Gesundheitswesens (linke Seite im obigen Bild), das nach der Logik von Kontrolle, Kampf und nicht zuletzt von Profit für alle von außen Beteiligten konzipiert ist, einen "Sieg" davonträgt, sondern wo er in sich selbst ein Empfinden für innere Harmonie und körperliche Balance wiederfindet (rechte Bildseite). Das ist nun aber ein sehr individueller Vorgang, bei dem er nicht nur sich selbst und seinen ureigenen Interessen wieder die gebührende Aufmerksamkeit zuwendet, sondern zudem auch noch die Kraft aufbringt, sich vom Ansturm fremder Profitinteressen innerlich freizumachen.

Ich möchte hier betonen: Es reicht in keinster Weise, sich nur auf den negativen, an Krankheit interessierten Aspekt des herrschenden Gesundheitswesens zu konzentrieren und dort Kritik zu üben. Wenn es Menschen gibt, die eine Disposition für Krebs besitzen, dann sind es meiner Beobachtung nach genau die feinsinnigen, innerlich verzweifelten und auf einer tieferen Ebene seelisch verletzten Charaktere, denen es nicht gelingt, ein grundsätzlich positives Lebensgefühl aufrechtzuerhalten. Gerade in unserer kaputten heutigen Zeitphase ist solch ein Grundgefühl aber völlig unverzichtbar. Selbst eine noch so desparate äußere, gesellschaftliche und kulturelle Lage kann und darf keine Ausrede dafür sein, dieses Grundgefühl aufzugeben. Wer sich z.B. in Wut oder Haß gegen die herrschenden Systeme und Denkweisen, etwa in der Politik, verzehrt, schwächt seine eigene Lebenskraft und zerstört sich nach und nach selbst. Es nimmt nicht Wunder, wenn diese Menschen dann Krebs oder eine ähnlich schlimme Krankheit bekommen (zumeist in den Entgiftungsorganen Galle oder Leber, oder in den Organen Magen, Bauchspeicheldrüse, Darm oder Harnblase).

Nach allem hier Gesagten sollte klar geworden sein: Der persönliche Fokus, den einer in seinem Leben übt und einsetzt, ist von vitaler Bedeutung. Dieser Fokus hat nichts mit geistigen Anschauungen oder Meinungen zu tun, sondern er ist die direkte Ausprägung des tieferen Lebenswillens und der persönlich-individuellen Lebenshaltung. Er muß vertrauend, aufbauend, grundsätzlich positiv und lösungsorientiert sein, also friedlich und harmonisch, nicht verbittert oder zersetzend. Der ganze praktische Lebensalltag muß davon erfüllt und inspiriert sein. Nur wer so lebt, kann auch ein starkes Gegengewicht gegen den äußeren Wahnsinn und die Krankhaftigkeit der Zeit aufbieten. Er lebt selbst die Alternative; er ist die Alternative. Und darin ist er auch die beste Unterstützung für seine verwirrten und zweifelnden Mitmenschen.

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