Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu echten Werten

Volkstribun und Massenmensch

Bild GLRVon GLR | 29.6.2017 8:00

Zwei komplementäre Typen

Erkennt man einmal das Muster des energetisch unterdrückten, seine Triebenergie verdrängenden, sich selbst hassenden Menschen, so läßt es sich an vielen Beispielen wiedererkennen.

Ich teile hier dieses Muster in zwei komplementäre Typen auf:

  • Den sich vor der Masse präsentierenden Volkstribun bzw. Politpopanz, sowie
  • die ihm zujubelnden Zuschauer und Zuhörer.

Beide gehören zusammen, ergänzen sich, brauchen einander. Nur so läßt sich auch Geschichte verstehen, etwa das Aufkommen von Volkstribunen wie Hitler, Mussolini, Lenin, Stalin und vielen anderen.

Die heutigen globalistischen Parteifunktionäre des Falschgeldsystems, so farblos und bürokratisch sie auch immer daherkommen mögen, entsprechen ebenfalls diesem Typus, denn selbst wenn sie durch ihre Reden nicht mehr aufrütteln und euphorisieren können, nimmt ihnen die beflissene Hofberichterstattung der systemtreuen Medien das Handwerk der propagandistischen Massenbeeinflussung bereitwillig ab.

Verkümmerte und blockierte Lebenskraft

Die Dynamik, die hinter dieser Paarung bzw. Komplementarität steht, kann nur vom energetischen Aspekt her verstanden und aufgeschlüsselt werden. Und zwar ist die Grundvoraussetzung, daß beide Hälften dieser Beziehung energetisch gestört, genauer: blockiert sind. Ihre Lebenskraft ist beschädigt, vergiftet, eingeengt oder sogar weitgehend verkümmert und erstorben.

Das wohlfeile Ventil

Der Volkstribun bietet nun dem ebenfalls gestörten Massenmenschen ein willkommenes Ventil, indem er dessen latente und tiefe Unerfülltheit und Unzufriedenheit durch idealisierte Verheißungen, transportiert mittels Parolen und großspurigen Ankündigungen, nach außen bringt. Das geschieht bei geschickten Rednern durch öffentliche Auftritte, die beim Massenpublikum Katharsen der Zustimmung und Bestätigung auslösen.

Die selbsternannten Aufklärer der Systemkrise

Auch die meisten selbsternannten Aufklärer und Systemkritiker, die sich als Durchblicker und Erneuerer aufführen, haben keinerlei echte Antworten und Problemlösungen anzubieten. Was auch gar nicht in ihrem Interesse liegt. Auch sie sind Trittbrettfahrer der massenpsychologischen Disbalance, auch sie leben von der Unzufriedenheit, vom brütenden Groll, von der Frustration ihrer Anhänger, Bewunderer und Nachfolger. Wäre ihr Publikum energetisch ausgeglichen, selbständig, autonom und von der Konsumsucht unabhängig, dann bräche der Hauptteil ihrer Klientel weg und sie würden der Vergessenheit anheimfallen.

Ab in die Sackgasse des Politisierens und Ideologisierens

Die Funktion des Volkstribuns und des Protestredners ähnelt durchaus der des Psychotherapeuten, nur daß die zugrundeliegende Problematik nicht bewältigt und harmonisiert, sondern auf äußere Ziele umgeleitet wird. Daher kann auch keine Lösung, geschweige denn eine Heilung, zustande kommen. Der Redner führt seine Anhänger, dem Rattenfänger von Hameln gleich, in die Irre und schließlich in den Untergang.

Projektion statt Ergreifen der Eigenverantwortung

Der Erfolg von Volkstribunen und Protestrednern erklärt sich aus der Abneigung des Massenmenschen gegen Selbsterkenntnis und Selbstverantwortung.

Die Projektion der eigenen Probleme auf äußere politische Augenmerke, vorgebliche Feinde oder als gefährlich deklarierte Anschauungen und Denkweisen (innenpolitisch: gegnerische politische Lager, außenpolitisch: andere Nationen und Völker; religiös: andere Glaubensbekenntnisse) enthebt die Mitläufer der Aufgabe, im eigenen Leben Klarheit und Ordnung zu schaffen.

Die endlose Wiederholung

Was wir durch Studium der politischen Geschichte leider erkennen müssen, das ist, daß sich der beschriebene Mechanismus immer und immer wieder wiederholt. Das Grundprinzip ist gleich; es ändern sich nur die äußerlichen Merkmale. Die Flucht in Ideologie und Massendenken ist stets für die Mehrheit einer Gesellschaft, wenn auch keine Lösung, so doch bequemer und naheliegender, als im eigenen Leben zuzupacken und die Dinge zu tun, die einem selbst möglich sind. Und das ist zumeist viel, viel mehr, als der Durchschnittsmensch sich jemals vorstellen kann oder vorstellen will. Denn Freiheit macht ihm Angst; im Gefängnis lebt es sich scheinbar sicherer und geruhsamer.

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