Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu echten Werten

Gehirngewaschen nach Schulbuch

Normalerweise verlinke ich nicht auf Lügenmainstream-Webseiten. Aber dies hier ist einfach nur zu exemplarisch, und der darunterstehende Kommentar eines weniger gehirngewaschenen Lesers ist einfach zu köstlich, als daß ich hier widerstehen könnte:

Grundsätzlich sind die Zahlen erfreulich. ...
Es gibt jedoch ein großes Aber: Noch immer bleibt ein Teil der Bevölkerung dem Arbeitsmarkt fern.

Der besagte Kommentar:

trunki

Da bleibt mir nur Bewunderung:

Sie haben mich überzeugt: Sie glauben tatsächlich, was Sie schreiben. Machen Sie aber bitte nicht den Fehler und versuchen Sie dies mit anderen Zahlen wie der Handelsbilanz in Verbindung zu bringen.

Sonst könnte Ihnen auffallen, daß eine Wirtschaft die angeblich überhitzt und sage und schreibe 2 Mio. Arbeitsplätze schafft, niemals ein Handelsbilanzdefizit in Höhe von durchschnittlich 42 Mrd. USD pro MONAT "erwirtschaften" würde. Dies geht nur dann, wenn die Qualität der geschaffenen Arbeitsplätze keinerlei Produktivität beinhaltet, sprich es sich um Barkeeper, Nannys, Putzfrauen und Nachhilfelehrer(innen) handelt, im absoluten Niedriglohnsektor. Das würde aber dann auch wieder eine "Protestwahl", wie sie die Amerikaner hinter sich haben erklären. Aber soviele Gedanken in Zusammenhang zu bringen ist wahrscheinlich für einen gut ausgebildeten Betriebswirtschaftler verboten.


Also nochmal ganz langsam, zum Mitschreiben. Der "Analyst" kommt nicht umhin, zu bemerken, daß die Zahl der tatsächlich Beschäftigten kontinuierlich abgenommen hat. Das wundert ihn, weil er ja "weiß" (von der Regimepropaganda mitgeteilt bekommen hat), daß es in den USA einen "Aufschwung" gibt und Obama für einen grandiosen Boom und eine exzellente Verfassung der US-Volkswirtschaft gesorgt hat. Dies führt ihn dazu, sich verwundert folgende Frage zu stellen: Warum "verabschieden sich wieder mehr Menschen aus dem aktiven Arbeitsleben"? Die haben wohl keine Lust mehr zu arbeiten, oder was könnte der Grund sein? Rätsel über Rätsel; das Ganze erscheint unserem "Experten" höchst "paradox".

Weil er einfach nicht sehen will und nicht sehen kann, wo und wodurch die neuen Stellen geschaffen worden sind: allesamt im Staatssektor, durch steuer- und schuldenfinanzierte Beschäftigungsprogramme. Nicht in der Realwirtschaft, die die einzige ist, wo produktiv gearbeitet und zum Bruttosozialprodukt beigetragen wird. Und jetzt der Clou: Um wieviel hat Obama die Staatsschulden, mit denen er seine netten Konjunktur- und Beschäftigungsprogramme "finanziert" hat, erhöht? In einer einzigen Amtszeit von 10 Billionen auf 20 Billionen US-Dollar, also das Doppelte! Womit er den größten Schaden in der gesamten Geschichte der USA verursacht hat.

Zu schwer zu verstehen? Nur, wenn man — wie gesagt — unkorrigierbar gehirngewaschen ist und meint, sich aus verschiedenerlei Gründen auf keinen Fall eigenständige kritische Gedanken zur Einheitspropaganda erlauben zu dürfen.

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