Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu echten Werten

Das Bargeldverbot als Baustein der Enteignungsstrategie

Der Überwachungsstaat macht mir noch am wenigsten Sorgen. Es gibt ein einziges wichtiges Hauptmotiv für die Bargeldabschaffung bzw. das Bargeldverbot, und das versteht jeder sofort, der das Falschgeldsystem durchschaut hat: nämlich ein weiteres Anziehen der Schraube bei der Enteignung und Umverteilung.

Das System steht vor dem Kollaps und muß bzw. wird immer mehr versuchen, an das noch vorhandene Vermögen der Leute heranzukommen. Da die Enteignungen nicht so genannt werden dürfen, kaschiert man sie mit wohlklingenden Worten. In Wahrheit werden wir schon seit jeher durch eine (gefälschte) Inflation enteignet, sowie durch überhöhte Steuern und weitere Abgaben und Gebühren, die nicht in die Staatsverwaltung, sondern zum Kopf der Geldkrake fließen.

Als nächstes kam der Negativzins. Die Bargeldabschaffung soll das Leck einer Fluchtmöglichkeit hiervor stopfen.

Außerdem werden Bankruns auf elegante Art unmöglich gemacht. Man braucht also gar nicht mehr zur Bank zu gehen, um sein Geld abzuheben, denn dieses Geld gibt es dann einfach nicht mehr. (Daß das behauptete Geld ohnehin nicht mehr da ist, hat man bislang allein schon deshalb nicht bemerkt, weil die meisten immer noch glauben bzw. weil man ihnen vorlügt, es wäre da.) Ebensowenig wird man sein Geld noch an irgendwelchen Geldautomaten bekommen. Dort wird im Krisenfall vermutlich die lakonische Meldung "Technische Störung" erscheinen.

Als nächstes oder parallel dazu werden Teilenteignungen nach dem Modell Zypern ("Zyprisierung") kommen, also ein Haircut für Bankkonten.

Außerdem und wiederum parallel dazu Kapitalverkehrskontrollen (damit niemand sein Vermögen ins Ausland retten kann).

Diese Maßnahmen werden möglichst synchron im gesamten Falschgeld-Raum, also bei mehr oder weniger allen wichtigen Papierwährungen, durchgeführt werden.

Sollte das Kartenhaus des ungedeckten Schuldgeldsystems dann nicht bereits von sich aus zusammengebrochen sein, wird es weitere Teilenteignungen geben (Steuererhöhungen für "Reiche", also den Mittelstand, sowie "Lastenausgleich" bei Immobilien).

Die Geldkrake wird im Endeffekt alles abzusaugen versuchen, was noch da ist. Das ist ja schließlich auch der eigentliche Sinn und Zweck dieses Falschgeldsystems. Wenn alles umverteilt worden ist, gibt es einen Reset.

Unsere Lügenmedien haben hierbei die wichtige Aufgabe, der Masse Sand in die Augen zu streuen und jeweils vorgeschobene Gründe, die an sich jedem vernünftig denkenden Menschen sofort als kindisch und falsch durchschaubar sind, als entsprechend logisch und sinnvoll erscheinend aufzubereiten.

Sogenannte "Experten" wie Wirtschaftsweise, Wirtschaftsprofessoren, Fachjournalisten, Finanzminister, Bankenvertreter, Regierungsvertreter etc., darunter sogar Nobelpreisträger, haben sich hierbei als korrupte Befürworter aller vorher von den Systemarchitekten beschlossenen Maßnahmen zu betätigen. Damit wird dann wiederum die — besonders in Deutschland weitverbreitete — Obrigkeits- und Autoritätshörigkeit der Masse ausgenutzt, die eher diesen Figuren vertraut als sich selbst und dem eigenen gesunden Menschenverstand.

Sollte das System Gefahr laufen, im größeren Stil entlarvt zu werden, kann es immer noch zum Mittel der Anzettelung willkürlicher Kriege greifen. Bei derartigen Anlässen läßt sich die Masse in der Regel, und wie auch die Geschichte zeigt, am bereitwilligsten auf die gewünschte Linie bringen.

Martin Armstrong

Martin Armstrong: Der Untergang des Sozialismus: Das wird der absolute Albtraum!

Seit Jahren warne ich davor, daß wir es mit unserem schlimmsten Albtraum zu tun bekommen werden — dem Zusammenbruch des Sozialismus. Und im Rahmen des Untergangs wird sich der Staat in eine widerliche Bestie verwandeln, die sich auf die Gesellschaft stürzen und sie verschlingen wird, um sich an der Macht zu halten. Natürlich werden sie sich selbst nie so sehen — sie werden sich ausmalen, daß es für die Aufrechterhaltung des Sozialismus, also zum Wohle der Menschen, notwendig ist, uns unserer Freiheiten, Rechte und Privilegien zu berauben.

Uns geht jetzt das Geld anderer Leute aus, so wie Margaret Thatcher gewarnt hatte. [...]

Dieses Mal wird es den Staat erwischen, und das ist auch einer der Gründe, warum sie derzeit versuchen, Bargeld zu verbieten – nämlich um Bank-Runs zu verhindern und die Gesellschaft zu zwingen, sich ihren Forderungen zu beugen.

MatthiasCayenne

Apollo Edelmetalle

Nikolaus Jilch

Beim “Krieg gegen das Bargeld” geht es um Profit und Kontrolle.

Roland Tichy

9 Fakten, die Sie zu der Bargeld-Abschaffung wissen müssen.

Gerd-Lothar Reschke
29. Mai 2015 / 11.8.2015

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