Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu echten Werten

Rhetoriker, Blender, Falschgeldapostel und Umverteilungsutopisten

Wagner:
Allein der Vortrag macht des Redners Glück:
Ich fühl es wohl, noch bin ich weit zurück.

Faust:
Such er den redlichen Gewinn!
Sei er kein schellenlauter Tor!
Es trägt Verstand und rechter Sinn
mit wenig Kunst sich selber vor!
Und wenn's euch Ernst ist, was zu sagen,
Ist's nötig, Worten nachzujagen?
Ja, eure Reden, die so blinkend sind,
In denen ihr der Menschheit Schnitzel kräuselt,
Sind unerquicklich wie der Nebelwind,
Der herbstlich durch die dürren Blätter säuselt!

Johann Wolfgang von Goethe: Faust I; »Nacht«; siehe auch die Anmerkung zu Rhetorik – Von der geheimnisvollen Macht der Rede

Ich schreibe jetzt über diese Leute, die sich, was die öffentliche Resonanz betrifft, leider in Deutschland mittlerweile an die Spitze der Systemkritiker- und Alternativ-Szene gesetzt haben, keinen fundierten Beitrag — denn das sind sie mir ehrlich gesagt nicht wert; mich interessiert die Wahrheit eher als die Unwahrheit und die Wahrheitsverdrehung —, sondern benutze diese Webseite einfach als Sammel-Plattform für alles, was ich zu dieser Art Leute angetroffen und für lesenswert halte:

Andreas Popp und sein "Plan B"

Das sogenannte "Fließende Geld" nach Popp und Kollegen ist ein Papiergeldsystem ohne volle Wertdeckung mit eingebautem Umverteilungsmechanismus. Also nach dem FED-Betrugsgeldsystem im Interesse einer Clique von zumeist unbekannten Privatbankiers ein weiteres ungedecktes, auf staatlichem Annahmezwang basierendes, durch eine zentrale Behörde herausgegebenes Papier-Falschgeld, diesmal aber mit dem ideologischen Anspruch, auf diese Weise mehr "Gerechtigkeit" und "Menschlichkeit" hervorzurufen.

Daß ein solches Geld mit eingebautem Selbstentwertungsmechanismus im internationen Zahlungs- und Devisenverkehr ohnehin nicht bestehen könnte, wird natürlich von vornherein ausgeblendet. Denn ein deutsches Spezialgeld müßte sich ja auf dem Geldmarkt irgendwie behaupten und dort mit anderem Geld konkurrieren.

Quellen

Markus Bechtel hat dies so kommentiert (G+-Direktlink).

Wieder einmal eine der haarsträubenden Aneinanderreihungen Poppscher Zirkelschlüsse. Dieser Poppsche Redeschwall kann nicht darüber hinweg täuschen, daß der Zuhörer mit einer Aneinanderreihung von Symptomen schlichtweg platt geredet wird. Statt die Zusammenhänge sorgsam zu analysieren, werden die grundlegenden wirtschaftlichen und rechtlichen Grundbegriffe von Popp vollkommen sinnentstellend uminterpretiert. Am Ende stimmt dann gar nichts mehr.

Und dann wird der „Plan B“ wie das Kaninchen aus dem Hut gezaubert. Nur sehr wenige können dieses Poppsche Hütchenspiel überhaupt nachvollziehen. Den „Plan B“ können dann noch viel weniger nachvollziehen. Dazu müßten die Zuhörer umfassende wirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse haben. Da diese Kenntnisse bei den allerwenigsten Zuhörern vorhanden sind, werden die wenigsten realisieren, daß sie einem Geldsozialisten auf den Leim gegangen sind.

Markus Bechtel hat dies so kommentiert (G+-Direktlink).

Was Herr Popp hier wieder einmal fordert, das ist nichts anderes als die Abschaffung des freiheitlichen bürgerlichen Rechtssystems!

Die Anzahl der Forderungsabtretungen pro Zeiteinheit (Umlaufgeschwindigkeit) hat überhaupt keine Auswirkung auf die abgetretenen Geldforderungen selbst. Das der Geldforderung zugrunde liegende Rechtsverhältnis ist ein ganz anderes als das Rechtsverhältnis, wegen dessen die Geldforderung abgetreten wird.

Die Bestimmung eines Gegenwertes einer Geldforderung kann AUSSCHLIESSLICH durch die Vertragsparteien geschehen. Der Gegenwert eines Gegenstandes ergibt sich IMMER aus einer vertraglichen VERBINDLICHKEIT. In letzter Konsequenz ist das Konzept der Wissensmanufaktur damit nichts anderes als die Aufhebung der bürgerlichen Vertragsfreiheit!

Damit ist das Konzept der sog. Wissensmanufaktur auf die Aufhebung unserer freiheitlichen bürgerlichen Grundordnung gerichtet.
Damit ist das Konzept der sog. Wissensmanufaktur grundgesetzwidrig!

Hartgeld.com-Leserkommentare

Rubrik Medien und Propaganda vom 4.4.2014

[10:47] Leser-Einschätzung-DE zu den alternativen Geldszene-Profis in den Medien:

Ich möchte auch kurz darüber berichten, wie ich bei der Enthüllung und Demaskierung von Promis in der Geldszene zensiert wurde. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit Geld und Wirtschaft und betreibe zu diesem Thema einen YouTube-Kanal. Die brisantesten Videos wurden und werden immer wieder mit dem Hinweis "Urheberrechtsverletzung", "Verstoß gegen die Nutzungsrichtlinien" entfernt, obwohl beides definitiv nicht zutrifft. Konkret geht es dabei um selbst gedrehte Videos mit den beiden Herren Dirk Müller und Andreas Popp. In meinen Aufzeichnungen haben sie sich deutlich als Falschspieler und Rattenfänger geoutet. Einerseits sind die beiden scharfe Kritiker des Systems und sprechen offen wichtige Aspekte und Mißstände an, andererseits besteht ihr wahnwitziger Lösungsvorschlag darin, ein noch schärferes sozialistisches Zwangsregime, als wir es heute haben, Freigeld (Falschgeld, da nicht sachwert-gedeckt) und das Zinsverbot (zeugt von kompletten ökonomischem Unverständnis) zu befürworten. Popp ist ja sogar 100% Goldgegner, denn er glaubt an den edlen weißen Ritter Staat, der über ein gerechtes System das Volk beglücken können soll.

Wer dies offenlegt, der wird zensiert. (...) In der Öffentlichkeit genießen beide hohe Pop(p)ularität. Ihre Anhänger-Schar, welche auf sie hereinfallen, wird scheinbar tagtäglich größer. Hier ist mal wieder der Beweis: Selbst die Kritischen unter den Schafen heften sich lieber an die Sohlen charismatischer Parolenklopfer, als sich in Ruhe, geduldig und gründlich z.B. bei Hartgeld in die Materie einzulesen, nachzudenken und eigene Urteile für sich zu fällen.

[12:50] Der Zyniker zum Beitrag darüber:

Ich stimme dem Leser vollinhaltlich zu. Popp und Müller sind sehr gute Redner, haben viele Menschen wachgerüttelt, aber sie und viele andere Mainstreamauftreter stecken im Falschgeldsystem fest. Sie sprechen NICHT DIE WAHRHEIT AUS. Die volle Wahrheit erfährt man nur, wenn man weiter geht. Mike Maloney, Reinhard Deutsch, Gerd Lothar Reschke und Martin Schweiger sind die Menschen, die über das Falschgeld berichten.

Popp und Co. vertreten das Falschgeld und Versklavungssystem, Hartgeld.com und Co. setzen sich von diesem Schwachsinn klar ab und berichten die Wahrheit. Walter Eichelburg ist Lebensretter, nur wissen es die Leute noch nicht.

Christoph Hörstel

Christoph Hörstel befürwortet ein Zinsverbot und zeigt sich damit als völliger Laie, was echte, sinnvolle wirtschaftliche Prozesse und Interaktionen angeht. Denn eine Wirtschaft ohne Kredite (Kreditzins) würde gar nicht funktionieren, genauso wenig wie man Mietwohnungen ohne Mieteinkünfte (Miete, also Mietzins) bauen, kaufen, vermieten und dergleichen würde oder könnte.

Zinsen zu verbieten würde rechtlich bedeuten, Einkünfte auf Verleih zu verbieten, was so absurd ist, daß man darüber nicht weiter zu sprechen braucht. Aber Umverteilungsutopisten und Gerechtigkeitsideologen haben mit Logik ohnehin nichts am Hut, sondern möchten die Wirklichkeit nach ihren Ideen und Konzepten gestalten, und wenn die Wirklichkeit das nicht will, muß sie entsprechend ihres Denkens eben mit Verordnungen und Verboten dazu gezwungen werden.

Quellen

Markus Bechtel im Goldseitenblog:

Woran man sozialistische Falschgeldapostel erkennt

Sozialistische Desinformation läßt sich an zwei hauptsächlichen Argumentationsmustern erkennen: erstens Zinskritik, und zweitens Umdefinition und Verwischung des Geldbegriffs - Werteigenschaft des Geldes wird aus ideologischen Gründen geleugnet und ausgeblendet.

Gerd-Lothar Reschke
4.-5.4.2014

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