Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu echten Werten

Wolfgang J. Koschnick über unsere Attrappendemokratie

Der Allensbacher Politologe und Wissenschaftsjournalist Wolfgang J. Koschnick veröffentlicht momentan bei Telepolis seine Artikelserie „Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr“.

Ich zitiere aus seinem Exposé zur 12. Folge ("Parlamente als Abnickvereine") eine Textpassage, die den Kern des Problems prägnant benennt:

Gläubige Demokraten hängen noch immer der Illusion nach, ein Parlament wie der Bundestag sei eine Stätte, an der die Volksvertreter Entscheidungen zum Wohl des Volks treffen, politische Strategien entwickeln und die Regierung kontrollieren.

Nichts von dem ist wahr. In Wahrheit kontrollieren die Regierungen den Bundestag. Alle Entscheidungen werden hierarchisch von oben nach unten getroffen. Von unten nach oben läuft nur die Gefolgschaftstreue. Demokratisch ist da nichts mehr.

Parlamente nicken die Entscheidungen der Regierungen einfach nur ab. Immer. Das ist ihr Lebenszweck. Dafür sind sie da. Also nicken die Fraktionen der Regierung gehorsam alles ab, was die Regierung und deren Fraktionseinpeitscher ihnen vor die Füße werfen.

Bis jetzt sind 12 Folgen der Beitragsreihe erschienen:

Den Zusammenhang zwischen diesem absurden pseudodemokratischen Schauspiel, mit dem das deutsche Volk schon seit geraumer Zeit an der Nase herumgeführt wird, und dem Falschgeldsystem findet man, soviel ich bislang gesehen habe, in diesen Artikeln nicht angesprochen.

Aber auch dessen ungeachtet ist es enorm wichtig, endlich damit aufzuhören, sich über die Natur unserer angeblichen Demokratie und unseres angeblichen Rechtsstaats noch irgendwelche blauäugigen Vorstellungen zu machen. Wir leben in einem geschickt inszenierten Verblödungs- und Täuschungsregime, wie es das bisher in der menschlichen Geschichte in dieser Form noch nie gegeben hat. Und das wird Konsequenzen haben, bittere Konsequenzen, die die allermeisten, die denken, man könne sich diesen Betrug und Selbstbetrug auf Dauer leisten, noch in keinster Weise erahnen. Eine Traumwelt, eine wahre Scheinwelt ist das geworden, und es wird in nicht allzu langer Zeit ein bitteres Erwachen aus dieser Vortäuschung und Selbsttäuschung geben. Und die Lügenpolitiker werden die allerletzten sein, die zu einer Aufklärung der wahren Gegebenheiten beitragen werden.

Gerd-Lothar Reschke, 15.2.2014

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