Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu echten Werten

Hitler, das Falschgeldsystem und die Tatsachen

Aufgrund einer Mailzuschrift, und weil zu diesem Thema eine Unmenge widersprüchlicher Informationen kursieren und diskutiert werden, fasse ich hier einmal meinen eigenen bisherigen Verständnisstand zusammen:

  1. Ohne das Falschgeldsystem wären der 1. und 2. Weltkrieg so nicht gekommen. Daß das Falschgeldsystem eine Verschwörung ist, ist längst nachgewiesen (siehe das Buch von Griffin).
  2. Bei der Konzeption des Falschgeldsystems sind auch Juden maßgeblich beteiligt gewesen, aber eben NICHT NUR.
    Warum dieser Judenanteil, kann man auf historische Gründe zurückführen (Berufsverbote im Mittelalter, während Geldverleih erlaubt war). Interessant finde ich auch, gewisse Merkmale der jüdischen Religion und Esoterik zu betrachten. So geht es in der Kabbala z.B. darum, durch Zahlenspielereien und Formeln Macht zu gewinnen; gleichzeitig wird das Streben nach Macht als moralisch gerechtfertigt betrachtet.
    Ganz allgemein legen alle Religionen, so auch Christentum, Islam, Buddhismus etc., immer die Grundlage für die Wertorientierungen der Menschen und führen dann zu bestimmten Denk- und Verhaltensweisen. Das Christentum [dualistischer Grundansatz] hat ja bekanntlich, z.B. im Mittelalter, zu extrem menschenverachtenden Verhaltensweisen geführt, während Buddhisten oder Hinduisten aufgrund ihres komplett anderen [nichtdualistischen] Weltbildes generell ziemlich friedlich waren - soviel als Anmerkung; mehr würde hier zu weit führen.
  3. Daß der in seiner Kindheit brutal mißhandelte Hitler kein friedlicher, sondern ein bis zum Platzen voller Aggressionen steckender Mensch war, sollte inzwischen doch wohl jedem bekannt sein. Niemand hat Hitler zum Krieg gezwungen.
    Ich kann mich immer nur von neuem wundern, wie es auch heute noch bestimmte Menschen immer wieder schaffen, sich Hitler als einen anständigen Menschen, der nur das Gute wollte, vorzustellen.
  4. Bereits der "Aufschwung" Deutschlands nach 1933 war papiergeld-finanziert ("Mefo-Wechsel"). Vor dem Kriegsbeginn teilte Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht, der die Mefo-Wechsel 1934 konzipiert und eingeführt hatte, Hitler mit, daß Deutschland keine weitere Rüstung mehr finanzieren könne. Daraufhin setzte Hitler Schacht sofort ab. Die Kriegsvorbereitungen Hitlerdeutschlands konnten nur durch weiteres Papiergelddrucken "finanziert" werden.
    Man sieht an dem ganzen Ablauf gut, wie die Logik des ungedeckten Geldsystems letztlich in Kriege mündet.
    Hitler war der letzte, der für ein gerechtes Geldsystem eintrat. Er redete auch Gold schlecht. Das hinderte Nazideutschland aber nicht, im Krieg gigantische Mengen Gold zu stehlen und über die Drehscheibe der nur scheinbar neutralen Schweiz zu Devisen zu konvertieren. Ohne dieses heute immer noch wenigen bekannte Manöver wäre Deutschland schon vorher pleite gewesen und hätte den Krieg viel früher verloren.
  5. Der Begriff "Weltjudentum" ist ein Nazi- und Rechtsradikalen-Schlüsselbegriff und zielt auf angeblich böswillige Veranlagungen bei Juden ab. Ich verachte diese Art des Denkens zutiefst. Man könnte auch sagen "Weltchinesentum" oder "Weltdeutschentum". So funktionieren Haßprojektionen. Ich wundere mich immer wieder, daß Menschen so dumm, beschränkt und haßerfüllt sind, bestimmte Völker als moralisch minderwertig bzw. gefährlich bezeichnen zu können. Wer das tut, hat vom Leben schon ganz grundsätzlich etwas nicht verstanden.
  6. Der Mythos, Hitler hätte ein "zinsfreies Geldsystem" eingeführt, dafür das Geldsystem der Privatbanken verlassen, und deshalb wäre es zum 2. Weltkrieg gekommen, ist allein deshalb schon Unsinn, weil es nie ein "zinsfreies Geldsystem" gegeben hat oder jemals geben wird. Man sieht hier gut, zu welchen Wahnvorstellungen sich Geldutopisten versteigen.
    Warum das Falschgeldsystem nicht allein mit einem zinsbehafteten Geld gleichzusetzen ist, habe ich mehrmals genau aufgezeigt, u.a. in meinem Buch. Ohne Zins gäbe es keine Kredite, ohne Kredite keine Wirtschaft. Wer das nicht versteht, ist schlichtweg ein Realitätsleugner und Fantast.

Resumee, insbesondere zum obigen Punkt 1:

Das Falschgeldsystem saugt menschliche Ressourcen, also Lebenskraft, ab. Die Hintermänner dieses Systems wissen genau, daß sie am besten profitieren, wenn sie bei Kriegen stets beide Seiten finanzieren, d.h. mit der Macht-Droge Schuldgeld versorgen.

Die Hauptklienten des Falschgeldsystems sind verlogene Politdarsteller, die sich an die Spitze der Regierungen setzen und sukzessive Lügenregimes installieren — hierbei wesentlich unterstützt von den ebenfalls vom Falschgeldsystem beeinflußten Massenmedien. Die Politdarsteller werden mächtig durch Hantieren mit nicht vorhandenen, also Schein-Werten; diese beziehen sie vom Schuldgeldsystem in Form von Krediten, für die dann immer letztlich die gesamten Bürger eines Landes einzustehen haben.

Das ist die eigentliche Natur dieses Systems, das ein Trick-, Betrugs- und Umverteilungskonzept ist.

Was lernen wir daraus? Wie wichtig ein ehrliches, wertgedecktes Geld ist.

Gerd-Lothar Reschke
1.4.2013

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