Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu echten Werten

Der größte Zaubertrick der Menschheitsgeschichte

The World's Greatest Magic Trick

Genau das ist es! JS Kim ist, neben Mike Maloney und Max Keiser, einer der wenigen, die es genau so nennen, wie es ist. Es ist ein Betrugstrick! Ich nenne es den Größten Betrug des Jahrhunderts, oder womöglich der Menschheitsgeschichte.

Hier in Deutschland will es aber praktisch keiner kapieren. Das sagt eigentlich schon genug. Nicht über den Trick, sondern über die Menschen unseres Landes. Wie reagieren sie darauf, mit einem Betrug konfrontiert zu werden? Sie nehmen ihn hin, wenn er von oben inszeniert wird. Dann muß das wohl so richtig sein. Was man selbst denkt und herausgefunden hat, kommt immer erst in der zweiten Reihe. Mit anderen Worten: Meine Wahrheit ist immer geringwertiger als die der Obrigkeit.

Mich erinnert das an meine ersten Erfahrungen mit der Kirche, so etwa in der Zeit, als ich vierzehn Jahre alt war. Wir gingen mit der ganzen Familie in die Kirche, und es wurden Kirchenlieder gesungen, und der Pfarrer predigte von der Kanzel. Das mußte man über sich ergehen lassen, das gehörte wohl so mit dazu, das nahm man so hin. Als etwas, das ganz selbstverständlich war. Gott hat dies gemacht und Jesus hat das gemacht. Jesus machte aus Steinen Brot und aus Wasser Wein, und dann ging er übers Wasser, und am Ende, nach der Kreuzigung, stieg er aus dem Grab empor und gen Himmel. Ja, schön, toll. Das mußte wohl so gewesen sein. Daran hatte keiner etwas auszusetzen.

Damals, als Kind in dieser Zeit, fragte ich mich immer wieder: Was ist das für eine Gesellschaft, in der man den Leuten solch einen Unsinn erzählen kann, und sie sagen nichts dazu? Eigentlich müßten sie ja wissen, daß da etwas nicht stimmt. Überhaupt, was reden sie immer von Gott und wie wichtig der sei; haben sie ihn schon mal gesehen oder getroffen? Nein? Aber warum glauben sie das alles dann so einfach? Weil man das muß? Nein, wieso muß man das? Und überhaupt: Wer sagt, daß man das muß?

Mit dem Papiergeldsystem kommt mir das nun wieder ganz genauso vor. Und mit den "Rettungsschirmen". Mal wird Griechenland "gerettet", dann "der Euro", dann Italien, dann wieder ganz Europa. Was wird da überhaupt "gerettet", und für wen? Warum läßt man auch das alles wieder widerspruchslos über sich ergehen? Weil der Euro, so wie Gott und Jesus, "gut" ist? Und warum weiß man das? Weil es "alle" sagen? Weil es die Obrigkeit so sagt, quasi von der Kanzel der Tagesschau und der Stundennachrichten im öffentlich rechtlichen Rundfunk aus? Dann muß das wohl so stimmen? Das muß man dann auch glauben und hinnehmen? Und dann am besten gar nicht erst zweifeln?

Es ist diese stumpfsinnige Gläubigkeit, die mich rasend macht — das war als Kind, als Jugendlicher so, und das ist auch heute noch unverändert so. Diese schafstreue, dumpfe Obrigkeitsgläubigkeit und diese Weigerung zu irgendeinem eigenständigen Denken, sie ist es, die mich entsetzt und immer wieder von neuem entsetzt.

Ein Geld, das nicht vom Staat reguliert ist, sei also kein richtiges Geld. Das ist dieselbe Obrigkeitsorientierung, nur bezogen auf Arbeitsleistungen und materielle Werte. Geld ist der Blutkreislauf des gesellschaftlichen Organismus. Was ist wahr ohne die Kirche und den Pfarrer, ohne Gott und Jesus? Was ist wert ohne Gottvater Staat und seine Fürsorge, seine Sicherheitsgewährleistung, seine Kontrolle und seine Gesetze? Damit gibt der einzelne Mensch sein Menschsein bereits beim Eintritt ins Leben an der Garderobe ab. Denn alle diese Systeme wie Staat und Wirtschaft sind ... eben Übereinkünfte zwischen Menschen wie dir und mir. Es gibt da niemand anderen. Erst durch den freiwilligen Verzicht auf eigene Würde und Freiheit wird die Obrigkeit stark. Kein Diktator könnte ohne den dumpfen Gehorsam der Untertanen irgend etwas ausrichten: weder könnte er Kriege führen, noch könnte er Massenpropaganda betreiben, noch könnte er vor irgendeinem Auditorium seine Reden schwingen. Die Leute könnten sich ja lachend abwenden und fortgehen. Was wäre da aus einem Hitler, einem Stalin, einem Mao Tse-tung geworden? Oder aus einer Merkel, einem Barroso, einem Sarkozy? Wo bliebe da ihre Macht?

Und was ist das für ein Geld, das der Staat uns gibt? Geld, das er aus dem Nichts erzeugt, einfach durch Bedrucken von Papier, oder durch Eintippen in eine Tastatur. Und jetzt auch noch in Billionenhöhe. Ach so, das ist also "viel" Geld? Das ist so viel wert: ganze Billionen Euro? Was für eine großartige Leistung! Nur so aus dem Nichts, weil Politiker das wollen, schafft der Staat uns Billionen von Euros. Na toll! Das sind wohl Genies: ganz aus dem Nichts können sie, ganz einem Jesus gleich, der Steine zu Brot und Wasser zu Wein machte, aus dem Nichts billionenfach neue Werte erschaffen. Wer glaubt denn so etwas? Wieviel naive Gutgläubigkeit muß ein Mensch haben, um auf so etwas hereinzufallen? Und doch fallen offenbar immer noch die allermeisten darauf herein. Denn in den Nachrichten und im Fernsehen wird einem ja immer noch erzählt, und alle wichtigen Politiker betonen es: daß dieser Umgang mit Geld der einzig richtige und notwendige sei. Na ja, dann muß das wohl so stimmen, oder etwa nicht? Ja, ich verstehe. Man muß Finanzexperte und Wirtschaftswissenschaftler sein, um das zu verstehen, aber das ist unsereins ja nicht; also können wir da auch nicht mitreden.

Den Falschgeldtrick zu verstehen ist fundamental, um die eigene persönliche Freiheit und Würde wiederzugewinnen. Werte wie Gold und Silber sind die natürlichen Gegenspieler der nichtexistenten, künstlich etablierten Scheinwerte des Papier- und Kreditgeld-Unwesens. Wer glaubt, der Staat würde für sein Wohlergehen sorgen, hat sich selbst zum unmündigen Kleinkind degradiert. Wer sich vom Falschgeldtrick hat hereinlegen lassen, macht dasselbe mit seinem Vermögen, seiner Arbeitsleistung, und im Kollektiv macht es eine Gesellschaft und Kultur mit ihrem Blutkreislauf: Wasser statt echtem Blut, Lügen und vorgetäuschte Bezahlung statt echter Vergütung und echtem Werte-Austausch. Wer auch hier Lüge und Wahrheit nicht zu unterscheiden vermag, oder wer zwar die Wahrheit ahnt, sie aber aus Angst vor einer Obrigkeit, die er sich als gottgleich-allmächtig projiziert, verleugnet und in den Chor der Duckmäuser und Mitläufer einstimmt, der verrät nicht nur seine Würde, sondern auch seine Seele und sein ganzes Dasein. Es gibt keinen Grund, so etwas zu rechtfertigen.

Gerd-Lothar Reschke
30.3.2012

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