Wertperspektive

Vom Falschgeldsystem zu echten Werten

Eine einmalige historische Chance — Anmerkungen zum Verfassungsentwurf

Nach dem Staatsbankrott

Wir erwarten den Staatsbankrott Deutschlands ungefähr nächstes oder übernächstes Jahr, also 2012 oder 2013. Bei einem sofortigen Crash des US-Dollars, der den Euro mit zerstören würde, könnte dieses Ereignis sogar schon im Laufe dieses Jahres eintreten. Ein präziser Termin läßt sich bei so etwas grundsätzlich nicht vorhersagen, da die involvierten Parameter einfach zu komplex sind. Wichtig aber ist letztlich nur eines: zu verstehen, daß aufgrund der Konstruktion des Falschgeldsystems ein Zusammenbruch aller Papierwährungen unvermeidlich ist — ja, er ist sogar eingeplant. (Jeder, der sich in Geldgeschichte auch nur ein bißchen auskennt, weiß, daß alle auf Schuldgeld "aus dem Nichts" basierenden, ungedeckten Währungen nach ca. 40-70 Jahren, also ca. im Laufe von zwei Generationen, immer zusammenbrechen und neu gestartet werden müssen.) Die Frage ist daher: Was passiert danach?

Im wesentlichen existieren hierzu zweierlei Szenarien:

  1. Einführung einer wiederum ungedeckten Weltwährung, diesmal vermutlich hauptsächlich bargeldlos, und damit unweigerlich einhergehend eine globalistische und zentralistische Weltdiktatur. Also das, was die Hintermänner des heutigen, auf dem FED-Modell basierenden, dollar-orientierten Finanzsystems bereits für uns vorgesehen haben und was sie in Gremien wie den Bilderbergern, CFR, Weltbank, IWF und BIZ längst abgesprochen haben. Oder:
  2. Ungedecktes Geld ist durch den Crash derart diskreditiert, daß es von den Menschen trotz abermals versuchter Medien-Gehirnwäsche nicht mehr als vertrauenswürdig akzeptiert wird. Dann wäre die einzig zugkräftige Alternative ein durch Edelmetalle vollgedecktes Geld bzw. ein Freies Marktgeld. Selbstverständlich mit Ausprägungsformen, die unserem heutigen Geld vollständig entsprechen, wie: Münz- und Scheingeld sowie elektronischem Zahlungsverkehr.

In jedem Fall werden wir es mit einem kompletten System-Restart zu tun haben. Also mit etwas, das nur alle paarhundert Jahre in dieser tiefgreifenden Form passiert. Nicht nur unsere Zivilisation, sondern sämtliche Zivilisationen dieses Planeten werden davon betroffen sein — und zwar zum allerersten Mal in der ganzen Menschheitsgeschichte.

Hier kommt nun das Schicksal Deutschlands hinein. Nicht zufällig läuft bereits jetzt schon alles auf die Entscheidungen der deutschen Politik zu, da sich das Schicksal des Euros nicht in den Schuldnerländern, sondern in den Gläubigerländern entscheidet. Als stärkste Wirtschaftsmacht Europas und eine der stärksten der Welt, als Hauptzahler der EU und der EZB und ohnehin aufgrund seiner zentralen Lage und Stellung innerhalb des Kontinents hängen die weiteren Entwicklungen zum Großteil von Deutschland ab. Bislang ist es sowohl der deutschen Regierung als auch den Leitmedien gelungen, davon nach Kräften abzulenken bzw. die Zahlerrolle stets als "alternativlos" darzustellen. Dies wird sich sehr schnell ändern. Einmal aufgrund des Umklappens der öffentlichen Meinung, das wir in diesen Tagen unmittelbar miterleben können, aber außerdem durch den unaufhaltsam heranrückenden Offenbarungseid des Euro-Falschgeldsystems.

Durch den Systemcrash kommt es zu einer historischen Lücke und damit zu einer einmaligen Gelegenheit: Denn das bisherige bürokratische, fürsorgestaatliche Gesellschaftssystem, so, wie es in Deutschland seit dem letzten Krieg herangewachsen ist und immer weiter ausgebaut worden ist, verliert auf einen Schlag sein Fundament: die Finanzierbarkeit. Der Sozialstaat in seiner momentanen Form wird nicht mehr aufrechtzuerhalten sein. Als zweites wird das bisherige Parteiensystem mit seinen gewachsenen Machtstrukturen bis in seinen zentralen Lebensnerv hinein getroffen werden. Denn alle im Parlament vertretenen Parteien verfolgen dieselbe Linie: hinsichtlich Euro-Politik und Schuldenfinanzierung anderer Staaten (Transfer-Union auf Kosten der deutschen Bürger), hinsichtlich Unterordnung unter die Wünsche der Weltkrieg-II-Siegermächte, insbesondere des Westens, aber vor allem hinsichtlich des Geldsystems und des Bankenwesens. Oder, um alle drei Aspekte auf den einen elementaren Hauptaspekt zurückzuführen: Diese Parteien sind zu Vollzugsgehilfen der Geld- und Machtkrake geworden und verraten allesamt die Interessen der Bürger, die sie eigentlich vertreten sollten. Die Bürger bekommen das in diesen Tagen so deutlich vor Augen geführt wie noch nie; sie spüren immer schmerzlicher ihre eigene Ohnmacht. Selbst durch die üblichen im 4-Jahres-Zyklus stattfindenden Wahlen können sie nichts mehr an dieser Politik ändern. Sie müssen nun tagtäglich miterleben, wie sich die eigene Regierung als ihr schlimmster Feind gebärdet!

Aber gerade dadurch, daß dieses gewachsene System aufgrund des Geldcrashs eine offene Flanke zeigen wird, besteht auch die einmalige Chance, echte Alternativen zu lancieren. Es ist lebenswichtig, daß frühzeitig genug ausgearbeitete Ideenvorschläge zugreifbar sind, denn andernfalls wird es wahrscheinlich zu Chaos, zu Blutvergießen und zu einer Wiederholung der faschistischen Machtergreifung von 1933, nur diesmal in etwas anderer äußerer Erscheinung, kommen. Denn wenn die Menschen wirklich zutiefst ratlos und verzweifelt sind, dann wählen sie stets die plumpeste und schlechteste Lösung: irgendeinen neuen Tyrannen, der verspricht, mit dem Durcheinander "aufzuräumen" und "Ordnung zu schaffen".

Um dem vorzubeugen, sollte man die Gelegenheit beim Schopf ergreifen und da ansetzen, wo man es diesmal besser machen kann. Deshalb unser Verfassungsentwurf. Denn eine Verfassung ist uns Deutschen ja im Grundgesetz versprochen worden, aber sie ist uns mit einem ganz billigen Trick vorenthalten worden: das Grundgesetz sei ja bereits diese Verfassung, wozu also noch etwas Neues zusammenstellen? Aber selbst dann ist gegen Artikel 146 verstoßen worden, denn es hat ja niemals die im Grundgesetz versprochene Volksabstimmung gegeben.

Nun zu den Details dieses Entwurfs, und zu den dabei hineinspielenden Grundüberlegungen:

Einfachheit siegt über Kompliziertheit

Grundprinzip Dezentralität

Im Gegensatz zu allen bisher von uns angetroffenen Denkmodellen handelt es sich bei diesem Verfassungsentwurf um ein bewußt einfach gehaltenes, äußerst griffiges und überschaubares Ganzes. Dadurch wird die Aufmerksamkeit unmittelbar auf den Grundgedanken gelenkt. Dieser lautet: Dezentralität als einzige Möglichkeit zu einer echten Demokratie.

Die geschichtliche Erfahrung, z.B. auch der USA (die über eine sehr gute Verfassung verfügen, aber diese wird leider nicht umgesetzt und ist bis zur Unkenntlichkeit verwässert worden), zeigt, daß in der großen Masse echte Demokratie nicht funktioniert. Es kommt zu plutokratischen Entwicklungen (= Herrschaft privilegierter Interessengruppen, die dann mittels der modernen Massenmedien die Meinung der Masse steuern). Die einzige echte Lösung ist ein Zurück zur überschaubaren Bevölkerungsentität: zur Gemeinde. Genau das ist auch der Urgedanke, den die Griechen, die uns immer als Musterbeispiel genannt werden, bei ihrem konkreten Modell von Demokratie ebenfalls verwendet hatten. Daher:

Man kann das vergleichen mit einem Organismus, bei dem lebensfeindliche Krebs-Wucherungen, Verkalkungen und Erstarrungen entfernt bzw. deblockiert werden, so daß das Blut wieder frisch und ungehindert durch die Adern strömen kann und alle Organe gleichermaßen mit Energiezufuhr versorgt sind — und genauso verhält es sich auch mit einem Volk und seiner Kultur.

Grundprinzip Meritokratie

Der zweite, zugegebenermaßen revolutionäre Ansatz ist, daß eine Beschränkung der Entscheider getroffen wird, und zwar ausschließlich auf die echten Leistungsträger. Auswahlkriterium ist hierbei Fähigkeit, also Sach- und Handlungskompetenz sowie Erfahrung. Man nennt so etwas auch Meritokratie. Historische Erfahrungen und unvoreingenommene Betrachtung der bisherigen Regierungsformen Monarchie, repräsentative (indirekte) Massendemokratie, direkte Massendemokratie, Oligarchie und Kommunismus bestätigen diesen Ansatz. Beispiel: Ein Unternehmer kennt sich natürlicherweise besser mit Ökonomie aus als ein Parteibonze, der Jura studiert und sich durch Mobbing in der Hackordnung hochgetrickst hat. Mit demselben Recht könnte man den Polit-Juristen dann auch als Flugzeugpiloten einsetzen.

Eine Gleichwertigkeit aller Bürgerstimmen würde voraussetzen, daß die Zahl der Leistungserbringer in einer Gesellschaft höher ist als die Zahl der Leistungsempfänger. Dazu folgendes einfache Beispiel:

Man nehme 10 Leute, von denen 3 arbeiten und 7 nicht. Dann könnten sich die 7 in einer Abstimmung ein Anrecht auf die Leistung der 3 anderen sichern.

So kann aber Demokratie nicht funktionieren. Und doch haben wir solch eine Situation mittlerweile in Deutschland: Die Zahl der Leistungsempfänger überschreitet die der Leistungserbringer. Hieraus erklären sich dann eine Vielzahl neuer Regelungen und Erlasse, durch die die Leistungserbringer mehr und mehr geschröpft werden. Daher die zunehmende (und längst viel zu hohe) Zahl der Auswanderer: ausgerechnet die am besten ausgebildeten Akademiker suchen das Weite. Stattdessen wandern immer mehr Ungebildete und Fürsorgebedürftige zu. Dadurch auch die erlahmende unternehmerische Innovationskraft. Hinzu kommt ein immer mehr zunehmender Verhau von bürokratischen Verordnungen und Vorgaben, inzwischen auch aus Brüssel, der jede Verwirklichung neuer Ideen bereits im Ansatz erstickt.

All das bricht einer Gesellschaft auf Dauer das Rückgrat. Umverteilung ist da keine Lösung. Wie etwa in Form der von den Linken ständig geforderten höheren Besteuerung der "Reichen". Denn diese Kapitaleigner erbringen in Wirklichkeit zumeist kaum Leistung, sondern schöpfen wiederum nur Leistung anderer ab, und zwar in Form von Kapitalerträgen, die vom deutschen Fiskus zumeist gar nicht erfaßt werden und dann auch nicht besteuerbar sind. Es handelt sich dabei im wesentlichen um eine Folge des Falschgeldsystems, und dieses sollte mit der neuen Verfassung endgültig ausgespielt haben.

Ein weiterer klar ersichtlicher und kaum zu bezweifelnder Nachteil des jetzigen egalistischen Wahlsystems ist, daß die Auslese hauptsächlich darauf beruht, daß die nettesten, wohlklingendsten Versprechungen am besten ankommen. Praktisch nichts davon wird nach dem Wahltag eingehalten. Daher gilt: in diesem System gewinnen stets die besten Lügner und Schauspieler eine Wahl. Man denke nur an die Vorschußlorbeeren und die Euphorie bei der Wahl eines Barack Obama — und was daraus geworden ist.

Auch hier gilt wiederum Grundprinzip (De)-Zentralität: Je größer die Masse, die bei der Wahl mitbestimmt, desto höher die Gefahr der Verzerrung durch Massenmedien, Propaganda und Schönrednerei.

Grundprinzip Marktgeld

Erklärt sich bereits aus obigem und aus den vielen hier auf diesen Webseiten gebrachten Aufklärungstexten und -Videos zum Falschgeldsystem. Man muß natürlich zuerst überhaupt schon realisiert haben:

Darüberhinaus wird der kommende, sich bereits jetzt abzeichnende Crash dieses Systems ungedeckten Geldes, das aber zugleich vom Staat als das einzige offizielle erzwungen worden ist, ein perfektes Anschauungsbeispiel für all dies liefern. (Daher in Zukunft: nie wieder Staatsgeld — auch kein unrichtigerweise als "Freigeld" bezeichnetes staatliches Schwundgeld oder dergleichen!)

Gerd-Lothar Reschke
27.6.2011

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