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Buch über das Falschgeldsystem

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Mike Maloney: Gold und Silber sind das beste Geld, das es gibt

In diesem Video erzählt Mike Maloney seine persönliche Geschichte: wie er dazu kam, sich mit Gold und Silber zu beschäftigen, und wie er sich nach und nach immer tiefer in die Geschichte und die Logik verschiedener Geldsysteme eingearbeitet hat. Hieraus ergab sich für ihn ein klarer Aufschluß: Alle Papiergeldsysteme sind "Ponzi-Schemes", also betrügerische Pyramidenspiele, die früher oder später immer kollabieren und dabei enormen Schaden anrichten und Leid über die Menschen bringen. Jedes Mal kehren die Menschen in der darauffolgenden Epoche zu Gold und Silber als Geld zurück. Stets fallen Kulturen nach dem Platzen der immer stärker aufgepumpten Blase von Lüge und Täuschung auf den Boden der simplen Tatsache zurück, daß Gold und Silber das beste Geld sind — eben weil sie nicht auf vorgetäuschtem Wert, sondern auf echtem Wert basieren.

Wissen vs. Ideologie

Ich möchte dazu vor allem eines hervorheben: Im Gegensatz zu den Diskussionen, die bei uns im deutschen Sprachraum zum Thema Edelmetalle und Falschgeldsystem ablaufen, geht es bei Maloney (und seinen Kollegen, wie z.B. Robert Kiyosaki, Ted Butler, Max Keiser etc.) um Wissen, nicht um Ideologie. Diese Unterscheidung ist mir sehr wichtig! Was ist der Unterschied zwischen Wissen und Ideologie? Wissen ist ein Ergründen und Verstehen der Hintergründe hinter einer (hier:) ökonomischen Entwicklung, die sich dann wiederum auch als gesellschaftliche Entwicklung niederschlägt. Wissen und Verständnis geben dem Menschen Möglichkeiten. Er kann etwas damit tun. Er kann z.B. investieren und dabei profitieren. Oder er kann dieses Wissen brachliegen lassen. Er kann eine Theorie daraus machen oder eine Ideologie — etwas, von dem er andere zu überzeugen versucht.

Wir hier im deutschen Sprachraum tendieren leider immer zu sehr zum Grundsätzlichen, so als würde sich alles ändern, wenn man nur die richtige geistige Richtung verträte. Wir beißen uns in Diskussionen fest. Wir wollen die Welt verbessern; wir wollen unsere Mitmenschen ändern ("überzeugen"). Wir wollen recht haben und behalten. Das Ganze bekommt dann einen Beigeschmack von Religion und Weltanschauung. Aber nützen tut das gar nichts. Was nützt es, vermeintlich recht zu behalten, aber dafür keine Ernte einfahren zu können, etwa in Form eines Nutzens und Zugewinns?

Nutzen und Zugewinn sind bei uns verpönt. Wer davon spricht, gilt hier sofort als "Egoist" und "Profiteur". Dann ist er also genauso wie die "skrupellosen, gierigen Banker", oder? Ich meine, hier können wir etwas von unseren angloamerikanischen Kollegen lernen: denn die sind ganz trockene, nüchterne Pragmatiker und schauen auch auf den praktischen Nutzen. Was ist daran falsch, Geld zu verdienen? Man hat sich das gestohlen wie die Falschgeld-Banker? Nein — man hat es sich aufgrund des eigenen Verständnisses erworben. Dieses Wissen, dieses Verständnis ist etwas wert. Das kriegt man nicht umsonst, sondern auch hierfür muß man etwas tun.

Der Unterschied ist jedoch: Dieses Tun ist nicht, nach "gutdeutscher" Manier jahrzehntelang seine 40-Stunden-Woche abzureißen und pflichtgemäß ungeliebte Aufgaben zu erledigen. Sondern es ist, sein Gehirn mal wirklich kreativ und selbständig zu nutzen. Das ist viel mehr wert; damit kommt man nämlich viel weiter. Richtig kreativ zu denken kann einen reich machen. Und überhaupt ist das der richtige Weg. Man überlasse das Abreißen von tausenden Stunden von ungeliebter Arbeit ruhig denen, die Eigenständigkeit scheuen und sich lieber als Angestellte im Büro demütigen lassen.

Wenn man das so offen ausspricht, kommen genau diese Gedemütigten und werden wütend. Sie sind nämlich neidisch. Und hiermit sind wir am eigentlichen Punkt angelangt: Eine Neidergesellschaft wie die unsrige redet kreatives Verdienen schlecht. Am liebsten würde sie es verbieten. Sie nennt es dann "unsozial". Und die ganzen unkreativen, obrigkeitshörigen Schmarotzer unseres staatlichen Fürsorge- und Sozialsystems sind dann die ersten, die fordern, denen, die über den Tellerrand gelugt und ihr Wissen nutzbringend eingesetzt haben, den Garaus zu machen. Deshalb darf man dann zwar in der Theorie seine Meinungen haben, aber wehe, man setzt die Theorie auch sinnvoll für sich selber ein — das ist tabu. Das ganze, zahlenmäßig in der Mehrheit auftretende Kollektiv der Neider und Schlechtredner hätte es auch sehr gern, daß das für immer so bleibt: daß jeder schön dumm, angepaßt und arm bleibt, genauso dumm, angepaßt und arm wie der Nachbar, der von der Fußballbundesliga so viel und vom Investieren dafür umso weniger weiß.

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