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Buch über das Falschgeldsystem

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Jetzt kommen wieder die Jubelmeldungen

Crash überstanden — jetzt kommen im Mainstream wieder die Jubelmeldungen. Jetzt geht es wieder los (bzw. weiter) mit dem "Aufschwung". Jetzt können "wir" uns wieder über die täglichen Anstiege der Börsenkurse freuen.

Dieses Spiel wird bis zum finalen Crash, der alles niederwalzen wird, weitergehen. Unverändert. Nein: Wir werden noch mehr Jubelmeldungen bekommen, noch mehr "Aufschwung", noch mehr Fortschritte und "Reformen".

Wichtig ist, zu verstehen, daß ein schuldenbasiertes Finanzsystem erst dann endgültig den Geist aufgeben wird, wenn sämtliche noch verfügbaren Ressourcen von der Geldkrake und von der mit ihr verflochenen Staatskrake aufgesogen und verwertet worden sind. Solange noch etwas da ist, wird man sich fröhlich weiterverschulden. Das ist die Natur dieses Systems, nämlich des Falschgeldsystems. Es hört erst auf, wenn die Erde vollständig verbrannt worden ist.

Noch wichtiger ist es, zu verstehen, wie dieses Falschgeldsystem funktioniert. Man versteht dann nämlich den Rest gleich mit: dieses dauernde finanz- und wirtschaftspolitische Tagesgeplänkel und die damit zusammenhängenden Politikersprüche. Ich weiß, das klingt plump und primitiv. Wenn ich sage, es reicht, die drei grundlegenden Tricks zu verstehen, wie ich sie in meiner Videoserie zum Thema und überblicksmäßig zusammengefaßt im Video "Falschgeldsystem 4: Der Jahrhundertbetrug" erläutert habe, so wird das vermutlich viele abschrecken, die etwas viel Komplizierteres, Wissenschaftlicheres erwarten und keine simplen Veranschaulichungen akzeptieren.

Ich kann nur sagen: Es ist eine viel größere Kunst, ein derartiges Thema so abzuklären und zu präsentieren, daß praktisch jeder, der willens ist, zuzuhören und mitzudenken, es verstehen kann. Das reizt mich viel mehr. Da liegt für mich viel mehr Verdienst und Qualität drin als in jedem Professorengeschwafel und in allen dicken volkswirtschaftlichen Wälzern zum Geldsystem.

Ich habe auch diese intellektuelle Sphäre reineswegs ignoriert; ich habe die wichtigen Bücher dazu gelesen und mich eingehend mit dem darin enthaltenen Wissen und mit den entsprechenden Theorien und Lösungsvorschlägen auseinandergesetzt — aber es ist mir schnell klargeworden, daß diese Professoren und Wissenschaftler praktisch allesamt auch nicht mehr zu sagen haben. Zum einen versteigen sie sich gerne in sozialistische Planmodelle, aus denen heraus dann scheinbar "mehr Gerechtigkeit" herniederregnen soll. Was natürlich von der Motivation her leicht verständlich ist, denn keiner von diesen Wissenschaftlern und Professoren hat es im Geschäftsleben zu etwas gebracht, sondern sie werden vom Staat bezahlt, und nicht besonders gut. Keiner dieser Theoretiker hatte echten materiellen Erfolg, keiner ist mit seinem Wissen reich geworden. Daher ist nur zu klar, weshalb auf das Gießkannenprinzip der planwirtschaftlichen Umverteilung gesetzt wird, wo Funktionäre das Sagen haben, aber weniger oder gar nicht der Markt. (Man lese hierzu die Bücher von Robert Kiyosaki, da steht das alles genau beschrieben und aufgedeckt.) Aber vor allem wollen diese "Experten" es gar nicht simpel und einfach erklären! Denn damit würden sie ja ihren eigenen Stand und Dünkel aufs Spiel setzen. Sie wollen klug und beschlagen aussehen, wollen als Hüter eines Geheimwissens dastehen. Nur sie dürfen das verstehen, und das einfache Volk soll dann zu ihnen aufblicken und sie ob ihrer überragenden Intelligenz und Weisheit bewundern.

Wer diesen Zusammenhang nicht sehen kann, der wird leider immer blind bleiben und immer die Rolle des Fußvolks in der Fabel "Des Kaisers neue Kleider" spielen, das zwar nie recht verstand, weshalb der Kaiser nichts an hat, aber schon allein deshalb bei der Prozession des Kaisers mitmarschierte, weil es alle anderen ebenfalls taten. Es muß erst so ein "dummes, unwissendes" Kind daherkommen und mit dem Finger auf den nackten Kaiser zeigen und ausrufen: "Der hat ja gar nichts an!", bevor sich da etwas ändern kann. Und was unser Falschgeldsystem anbetrifft, so hat sich leider in dieser Richtung noch nichts geändert. Auch mein "dummes, unwissendes" Rufen hat noch nichts geändert. Die Botschaft vom Riesenschwindel, der endlich aufgedeckt und beim Namen genannt gehört, hat sich noch nicht verbreitet.

Vielleicht passiert das ja erst, wenn wir nicht nur einen relativen Crash zwischen Freitag und Dienstag kriegen, sondern wenn am nächsten Tag die Banken schließen und kurz darauf die Supermärkte und Lebensmittelhändler. Dieser relative Crash hier hat auf jeden Fall etwas Gutes an sich: Er räumt einem noch ein bißchen mehr Zeit ein, so daß man ganz für sich persönlich und für die eigenen Angehörigen endlich die richtigen Konsequenzen ziehen und sich besser vorbereiten kann. Nämlich auf den Tag, der alles verändern wird. Den Tag, an dem Vorbereitungen nicht mehr getroffen werden können. Den Tag, an dem es nichts mehr zu essen gibt. An dem womöglich auch der Strom ausfällt und man keine Informationen aus dem Internet mehr erhalten wird. Den Tag, an dem vielleicht aufgrund des Stromausfalls auch keine Pumpen mehr Wasser in die Wasserhähne liefern werden. Den Tag, an dem es für Vorbereitungen endgültig zu spät geworden ist. Den Tag, an dem herauskommen wird, daß einem auch die Politiker nicht mehr helfen können.

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