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Buch über das Falschgeldsystem
Glauben Sie noch den Lügen der Politiker und der Bankiers, der Euro sei sicher? Oder möchten Sie sich schnellstmöglich gegen die näherrückende Totalentwertung Ihres Geldes absichern? Der erste und beste Schritt besteht darin, die Geheimnisse der Geldschöpfung zu durchschauen. Dieses Buch deckt die drei Zaubertricks der Papiergeldschöpfung auf und macht sie für jedermann transparent. Damit wissen Sie mehr als 99% der ahnungslosen Bevölkerung — ja sogar mehr als die allermeisten Bankfachleute. Und finden leicht die optimale Lösung für ihre Vermögensabsicherung.
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Das Besondere an Bitcoin
Nach den jüngsten kurzen Tips und Hinweisen zur Digitalwährung Bitcoin möchte ich hier auf die Besonderheit dieses neuen Geldkonzepts eingehen.
- Wir haben hier ein gutes Beispiel für ein pures Marktgeld, das in seinem Charakter das genaue Gegenteil sowohl von Staats- als auch von Zentralbankgeld darstellt.
- In beiden Fällen, dem von Staatsgeld wie dem von Zentralbankgeld, wird das Geld von einer zentralen Instanz ausgegeben (geschöpft) und verwaltet. Im ersten Fall vom Staat, im zweiten Fall von einem privaten, das Fiatgeldsystem nutzenden Bankenkartell.
- Hier, bei Bitcoin, gibt es keine zentrale Instanz. Im Unterschied zu anderen bekannten Verrechnungssystemen wie den digitalen Goldwährungen e-Gold, c-gold, Pecunix, Liberty Reserve, e-dinar, GoldMoney, Global Digital Pay, usw. gibt es auch keine Organisation.
- Dieser Punkt ist zentral und muß grundsätzlich verstanden werden.
- Sämtliche Formen von Marktgeld sind den herrschenden Falschgeldregimes grundsätzlich ein Dorn im Auge, denn sie bedeuten eine unwillkommene Konkurrenz. Da der Sinn und Hintergedanke der Falschgeldsysteme das versteckte Abschöpfen von Wert darstellt (wie ich es genauer in meinem Buch beschreibe), wird man immer versuchen, wertbeständige Alternativen zu unterbinden.
- Jegliche Alternativwährung ist als Organisation verletzlich, denn diese kann (wie bei e-Gold geschehen) diskreditiert, juristisch attackiert und verboten, ggf. auch beschlagnahmt werden. In der Idealform eines freien Marktgeldes gibt es keine derartige "Nervenzentrale", die ausgeschaltet werden könnte.
- Bitcoin nutzt auf einer tiefen, konzeptuellen Ebene die Offenheit und Unbeherrschbarkeit des Internets als einem grundsätzlich dezentralen Medium. Auf dieser Basis wird ein entsprechend dezentrales Geldsystem geschaffen. Es ist mit der beschriebenen Natur des Internets wesensmäßig identisch.
- Man kann dieses Geldsystem nur ausschalten, wenn man das Internet als Ganzes ausschaltet.
- Warum ist Bitcoin dezentral? Weil es Beziehungen immer nur frei zwischen beliebigen, freiwillig teilnehmenden Bezugspunkten herstellt, also genau so, wie wenn ich mich auf der Straße mit einem beliebigen Passanten unterhalte und austausche. Selbst mit dem hier herrschenden Grad von Freiheit verglichen ist Bitcoin sogar noch freier, da anonymer.
Ich bin gespannt, welche Antwort sich das herrschende System auf diese Provokation einfallen läßt. Bisher braucht es sich mit dieser mißliebigen, ja geradezu bedrohlichen Alternative noch nicht direkt auseinanderzusetzen. Wie bei allen revolutionären Entwicklungen reicht zu Beginn das bloße Totschweigen. Aber bei Zunahme eines gewissen Bekanntheitsgrades, und wenn größere Transaktionsbeträge ins Spiel kommen, wird man wohl versuchen zu reagieren. In diesem Fall dürfte es aber viel schwieriger werden als bei den oben genannten digitalen Goldwährungen. Der Staat wird mit Kriminalität, mit angeblicher Geldwäsche, mit Steuerbetrug und vielleicht auch mit der Unterstellung des versuchten Terrorismus ankommen. Aber wie will er die freie Kontaktmöglichkeit zwischen zwei Computern in den Griff bekommen? Er müßte eine neue Art von Internet schaffen, ein durch und durch kontrolliertes, zensiertes, in seinen Grundfunktionen verkümmertes, durch einen enormen bürokratischen Überwachungs- und Abhöraufwand angeschwollenes Sklaven-Internet. Er müßte intelligenter sein als die intelligentesten Erfinder der aktuellen Technologie. Das ist unwahrscheinlich. Und bloße Gewalt, plumpe Brutalität, Einschüchterung und Denkverbote allein werden ihm hier nicht weiterhelfen. Man kann übrigens an dem noch in Kinderschuhen steckenden Bitcoin manches aussetzen. Vielleicht gibt es noch bessere Konzepte. Vielleicht entwickelt sich dieses System weiter, oder es entsteht ein ähnliches, das noch plausibler ausgedacht ist. Aber der Grundansatz ist richtig, und auf eine Weise ist er unangreifbar und unzerstörbar: nämlich Geldtransaktionen auf eine von faschistischem Zugriff nicht mehr erreichbare Ebene zu verlagern, sie in Form von frei wählbarer, komplett dezentraler Partnerschaft abzuwickeln und damit dem Menschen auch in diesem Bereich seines Lebens wieder seine völlige, von Natur aus gegebene Autonomie wiederzugeben.
Artikel in TechWorld:
It's not an exaggeration to say that the recent Wikileaks scandal has shaken the Internet to its core. Regardless of where you stand on the debate, various services have simply refused to handle Wikileaks' business, everything from domain name providers to payment services, and this has led to many questioning how robust the Internet actually is.
Hackers have already stated their aim to create their own DNS system, which will bypass officialdom. This uses peer-to-peer technology to get around the problem, a favorite of hackers because it's impossible to regulate.
But how about an entire currency based on peer-to-peer technology?
Bitcoin
That's what's on offer from Bitcoin, a decentralised virtual currency that could either be the best idea since they figured out how to slice bread, or just another hacker's daydream. As the Wikileaks debacle continues, it's being increasingly discussed in various sections of the web as a possible solution to the PayPal online payments monopoly.
Bitcoin is the creation of Japanese programmer Satoshi Nakamoto, and is a real, actual currency through which you can buy services and goods, right now. If you don't believe me, take a look at the Trade section of the Bitcoin website.
Newcomers can earn Bitcoins by downloading the Bitcoin client software and running computationally intensive tasks on their computer. In other words, the longer your computer is left running the Bitcoin client program, the more Bitcoins you'll incur. It runs in the background, and is polite to other software so you shouldn't realise it's there. According to the FAQ, the current rate of earning Bitcoins is about 50 every three weeks.
Bitcoins gain their value simply by the fact people are prepared to accept them as payment for services and goods. This sounds weak but this is not entirely dissimilar in nature to the major Fiat currencies such as the Dollar, Euro and Sterling. The only reason we're prepared to accept our wage in dollars is the fact that we know that shops and service providers across the United States (and other countries) are prepared to let us spend it.
You can amass additional Bitcoins just like you can earn real life currency, by offering services or goods and accepting Bitcoins as payment. Doing so will increase the integrity of the Bitcoin system, something which, as a potentially Bitcoin wealthy person, it's in your interest to do.
Virtual currency
Virtual currencies aren't a new idea, of course. Those with long memories will remember Beenz.com and Flooz.com, denizens of the dot.com boom that fell flat on their faces as the new century got underway. Additionally, some online games offer their own currency system that have virtual exchange rates for real money. However, Bitcoin differs because there's no central bank or other kind of controlling interest. It's entirely decentralised.
Bitcoins are transferred between individuals or businesses by specifying their Bitcoin address. Transactions travel through the peer-to-peer network created by those who are running the Bitcoin client software.
There's no single point of weakness. Nobody can stop the Bitcoin system or censor it, short of turning off the entire Internet. If Wikileaks had requested Bitcoins then they would have received their donations without a second thought.
Of course, you should make of that what you will. You might also want to ponder the fact that practically anybody in any country can send and receive Bitcoins in an entirely unpoliced way.
Should your business be looking to accept Bitcoins? That depends on how valuable you think they are, of course, and that's going to depend on what you can get for the Bitcoins you accumulate, in terms of goods and services that can be bought for Bitcoins. The current Bitcoin-to-dollar exchange rate appears to be about 20 cents, and you can trade currencies courtesy of the various sites that let users both buy and sell Bitcoins.
However, purely as an intriguing idea that might indicate a possible future in an Internet heavily regulated by government, Bitcoins are worth taking a look at.
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